Gott, der Junge und der Hund

Bremer Autor stellt neues Kinderbuch vor

+
Der Bremer Kinderbuchautor Will Gmehling. 

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Ein Junge sitzt auf einer Schaukel, es regnet, es könnte also in Bremen sein. Da kommt Gott. Der Junge weiß sofort, dass er es ist, dieser Kerl mit der alten Jacke und der ulkigen Mütze. Er zeigt Gott die Siedlung, in der er lebt. Danach sehen sie sich an, wo die Mutter des Jungen arbeitet.

Auch den Vater besuchen sie, er guckt wie jeden Tag seiner Lieblingsmannschaft beim Training zu – mit den anderen Männern, die auch keine Arbeit haben. Der Junge und Gott essen ein Eis im Park. Sie nehmen den Bus und Gott sagt, dass er keinen Fahrschein braucht. Und er befreit auch einen verlassenen Hund.

All das und einiges mehr erzählt der Bremer Kinderbuchautor Will Gmehling („Herrn Mozarts Hund“) in seinem neuen Buch „Gott, der Hund und ich“, das im Peter-Hammer-Verlag erschienen ist. Der von Wiebke Oeser illustrierte Band kostet 14,90 Euro. Gedacht ist das Buch für Kinder ab fünf Jahren.

Gmehling, Jahrgang 1957, stellt sein Buch „über Gott, die Welt und einen Hund“ jetzt in Bremen vor – am Freitag, 9. Dezember, um 9.30 Uhr in der Kinderbibliothek der Zentralbibliothek (früheres Polizeihaus, Am Wall 201).

Die besten Ideen habe er im Schwimmbad, sagt Gmehling. Ob er dort auch die Idee zu seinem neuen Bucgh hatte, warum in seinen Geschichten Tiere eine wichtige Rolle spielen und wie er vor Jahren vom Malen zum Schreiben kam – das wird er in der Bibliothek erzählen, heißt es in einer Vorschau des Bremer Literaturkontors.

Gauck ehrt eine Bremerin

Zum „Tag des Ehrenamtes“ verleiht Bundespräsident Joachim Gauck der Bremerin Almut Schaafberg am Montag, 5. Dezember, auf Schloss Bellevue das Bundesverdienstkreuz – für ihr „bürgerschaftliches Engagement“.

Almut Schaafberg engagiert sich seit fast 25 Jahren für Flüchtlinge. 1992 gehörte sie zu den Gründern des „Arbeitskreises Asyl“ der evangelischen Kirchengemeinde Arsten/Habenhausen.

Jahresrückblick im Kultursalon

Zeit für Jahresrückblicke? Nun, der Advent hat ja gerade erst begonnen. Trotzdem blicken die ersten schon aufs ausklingende Jahr zurück. Zu ihnen zählt auch die Kabarettistin Anny Hartmann, die einmal mehr im Kultursalon der Gewoba an der Emil-Sommer-Straße in der Vahr aufs Jahr zurückblickt. Termin: Donnerstag, 1. Dezember, 20 Uhr.

Anny Hartmann blickt im Kultursalon der Gewoba auf das ausklingende Jahr zurück. - Foto: Gewoba

„Die preisgekrönte Kabarettistin ist nicht nur eine kundige Fremdenführerin durch die Abgründe der Politik, sondern auch nicht auf den Mund gefallen“, sagt eine Gewoba-Sprecherin. Woher hat Donald Trump seine Perücke? Wer folgt auf Gauck? Wie oft haben wir uns von Politik und Wirtschaft über den Tisch ziehen lassen? Auf Fragen wie diese will die Kabarettistin – nun ja: kabarettreife – Antworten geben. Motto: „Politik und Gesellschaft können sehr amüsant sein!“ Eintritt: zehn Euro.

Mehr zum Thema:

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Verden: Tanz macht Schule 

Verden: Tanz macht Schule 

Meistgelesene Artikel

Werder geht nicht unter: „Die Gefahr ist gebannt“

Werder geht nicht unter: „Die Gefahr ist gebannt“

15 Einbrüche auf dem Bremer Weihnachtsmarkt

15 Einbrüche auf dem Bremer Weihnachtsmarkt

Junger Bremer stellt Edelpralinen von Hand her

Junger Bremer stellt Edelpralinen von Hand her

Reaktionen auf geplanten Sparkassen-Umzug

Reaktionen auf geplanten Sparkassen-Umzug

Kommentare