Eröffnung im Brepark-Parkhaus

„Charles“: Goldwand als Hingucker

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Das Team vom „Charles“: Paulia Solar (v.l.), Michel Mierswa, Tristan Hennig und Giorgia Petersen-Hoetzel.

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Wer das „Charles“ betritt, dem fällt als Hingucker gleich rechts über dem Kochbereich die goldene Wand auf. Genauso hatte es sich Paulina Solar vorgenommen, als sie die seit Monaten leerstehende „Presse Bar Cuisine“ im Brepark-Parkhaus Langenstraße mitten in Bremens City Anfang des Jahres übernommen hatte (wir berichteten).

Hochbetrieb herrschte gestern im Restaurant. Sowohl Restaurantleiter Michel Mierswa als auch Koch Tristan Hennig und Mit-Gesellschafterin Giorgia Petersen-Hoetzel waren dabei, alles für die heutige Eröffnung um 18 Uhr vorzubereiten.

Die breite Glasfront zum Supermarkt im Parkhaus ist mit großen Zeitschriftentiteln plakatiert. Der Blick an der anderen Seite zur Martini-straße bleibt frei. Draußen sind bereits Holztische und Holzstühle aufgestellt. Es herrscht Hektik, wie immer auf den letzten Metern einer Eröffnung.

Viel Erfahrung im Team

Paulina Solar, gelernte Betriebswirtin und als Betreiberin des „Engel“ im Viertel erfahrene Gastronomie-Frau, hat mit Michel Mierswa einen Restaurantchef engagiert, der sechs Jahre „The Grill“ in der Vahr geleitet hat. Und Koch Tristan Hennig hat sein Handwerk in London bei Sternekoch Gordon Ramsey gelernt.

Brepark-Chefin Erika Becker freut sich, dass in das Lokal Leben zurückkehrt. Nach wie vor sei die Mischung aus Parkhaus, Supermarkt und Restaurant, die die Brepark 2006 begonnen hat, das richtige Konzept.

Feine Küche zu erschwinglichen Preisen

Im „Charles“ ist die Zahl 25 Trumpf. Auf der Speisekarte stehen 25 Speisen, 25 Biere und 25 offene Weine. Das Front-Cooking bleibt erhalten, die Gäste können den Köchen bei der Arbeit (vor der goldenen Wand) zuschauen. Paulina Solar und ihr Team wollen „feine Küche zu erschwinglichen Preisen“ anbieten. 

Verwendet werden regionale Produkte, die Hennig & Co. nach internationalen Kochverfahren zubereiten. Damit die Gäste möglichst mehrere Speisen probieren können, fallen die Portionen als Zwischengerichte aus und kosten um die zwölf Euro. „Dann können sich beispielweise zwei Gäste drei Gerichte teilen“, ist die Idee der Chefin.

Das Restaurant stand monatelang leer, nachdem hier Jürgen Lonius zehn Jahre die „Presse Bar Cuisine“ betrieben und sich dann im Juli 2016 auf sein anderes Restaurant konzentriert hatte.

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