Glocke: Sky du Mont mit Hamburger Chor

Heiter und besinnlich

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Sky du Mont liest in der Glocke.

Von Thomas Kuzaj. Auftritt I: Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor aus Hamburg gibt ein Weihnachtskonzert mit Sky du Mont in Bremen – am Sonnabend, 28. November, in der Glocke an der Domsheide. Beginn: 15.30 Uhr. Leitung: Hansjörg Albrecht, Orgel: Christian Schmitt. Du Mont „wird heitere und besinnliche Texte lesen“, heißt es in einer Vorschau des Hamburger Chors.

Auftritt I: Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor aus Hamburg gibt ein Weihnachtskonzert mit Sky du Mont in Bremen – am Sonnabend, 28. November, in der Glocke an der Domsheide. Beginn: 15.30 Uhr. Leitung: Hansjörg Albrecht, Orgel: Christian Schmitt. Du Mont „wird heitere und besinnliche Texte lesen“, heißt es in einer Vorschau des Hamburger Chors.

Weihnachtliche Texte, versteht sich. Schließlich handelt es sich ja um ein Weihnachtskonzert. Und am Tag nach dem Auftritt ist ja bereits der 1. Advent.

Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor gilt als renommiertester Konzertchor Hamburgs. Bis 1998 war er unter dem Namen „St.-Michaelis-Chor“ am berühmten Hamburger „Michel“ zu Hause. Seither ist das Ensemble unter dem neuen Namen als freier Konzertchor aktiv.

Auftritt II: Karin Bergquist und Linford Detweiler sind in der Gegend von Cincinnati zu Hause – unter dem Namen „Over the Rhine“ machen sie seit 1989 Songwriter-Pop. Jetzt kommen sie damit nach Bremen – und treten am Montag, 2. November, ab 20 Uhr im Club „Moments“ (Vor dem Steintor 65) auf. Karten gibt es bei „Hot Shot“ (Knochenhauerstraße).

Wilhelm Piecks

prägende Bremer Jahre

Geschichte: Was hat Wilhelm Pieck (1876 bis 1960), Mitbegründer der SED und von 1949 bis zu seinem Tod Präsident der DDR (und überhaupt der einzige), mit Bremen zu tun? Nun, einiges. Pieck hat die frühen Jahre seiner politischen Karriere in Bremen verbracht. Das war noch zu Kaisers Zeiten.

„Seit 1896 arbeitete er als Tischler in der Hansestadt“, sagt Eva Determann von der Historischen Gesellschaft. „In der SPD wurde er 1897 Hauskassierer und 1899 Stadtbezirksvorsitzender.“

1905 wurde Pieck als Vertreter der vierten Klasse in die Bremische Bürgerschaft gewählt, der er bis 1910 angehörte. Determann weiter: „1907/08 besuchte Pieck die Reichsparteischule der SPD in Berlin, wo er sich unter dem Einfluss von Rosa Luxemburg radikalisierte.“

Bislang waren Piecks Bremer Jahre vergleichsweise wenig erforscht. Das ändert sich gegenwärtig durch die Arbeit von Marcus Schönewald. Schönewald, 1984 in Eisenach geboren, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bremen.

Heute, Dienstag, präsentiert der Historiker seine biografischen Forschungen zu Pieck im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4–5). Schönewalds Vortrag (Titel: „Zwischen Ausgrenzung und politischem Aufstieg“) beginnt um 18 Uhr.

Determann: „Schönewald wird in seiner lebensgeschichtlichen Betrachtung die Bedeutung der Bremer Entwicklung für das Leben und die spätere politische Karriere Piecks herausarbeiten. Auch werden Fragen nach den Aufstiegsmechanismen in der kaiserzeitlichen Sozialdemokratie und der politischen Kultur im Bremen der Jahrhundertwende gestellt.“ Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei, heißt es bei der Historischen Gesellschaft.

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