Zwei Singer-Songwriter im Sendesaal

Geschichten von Turbulenzen

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Der amerikanische Singer-Songwriter Troy Petty stellt sein Album im Sendesaal vor.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Departures“ – so heißt das Album, das der amerikanische Singer-Song-writer Troy Petty soeben auf dem Label des Bremer Netzwerks „Songs and Whispers“ veröffentlicht hat. Eine Reihe von Konzerten in der Gegend folgte. Nun kommt nochmal ein ganz großer Auftritt – bei einem „Songs-and-Whispers- Special“ gemeinsam mit Simon Hudson (Australien) im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee. Der Termin: Sonnabend, 19. August, um 20 Uhr.

Hudson, der aus Melbourne stammt, „erschafft mit seiner Musik eine faszinierende Kombination aus originellem Songwriting und funkigen Latein-Rhythmen“, heißt es in einer Vorschau. Sein Musikerleben begann bereits in Kindheitstagen. Ein Freund drückte dem Australier eines Tages eine Gitarre in die Hand und bat Hudson darum, dass er darauf den „Ententanz“ vorspielen solle. Nun, seither ist eine Menge geschehen. Die Produktion seines aktuellen Albums „Earthman“ hat Hudson über eine Crowdfunding-Plattform finanziert.

Troy Petty aus Columbus, Ohio, erzählt Geschichten – Geschichten von persönlichen und professionellen Turbulenzen, Geschichten, die etwas mit Lebenserfahrung zu tun haben.

Karten für den Sendesaal-Auftritt der beiden Singer-Songwriter kosten 18 Euro, ermäßigt zehn Euro.

Bremer Autorin auf Frankreich-Pfaden

Zusammen mit Biggi Rist hat sie sich als Krimiautorin einen Namen gemacht – mit ihrer Partnerin veröffentlichte Liliane Skalecki eine Reihe von Krimis wie „Rotglut“ und „Mordsgrimm“, die sich um den Bremer Kriminalhauptkommissar Hölzle drehen. Eine weitere Reihe spielt am Bodensee.

Wie berichtet, hat Skalecki jüngst einen Krimi vorgelegt, den sie allein geschrieben hat. Losgelöst von allem Bremischen. Stattdessen im Fokus: Frankreich. „Schattengleich – Ein Südfrankreich-Krimi“, so heißt das Buch, der erste Frankreich-Roman der Autorin. Der 431-Seiten-Band kostet 11,99 Euro und wird über Amazon vertrieben. Vor dem Palais de Justice in Nîmes wird nach einem Strafprozess ein Attentat auf die Untersuchungsrichterin de Boncourt verübt.

Inzwischen sitzt Skalecki, die 1958 in Saarlouis – eben: in der deutsch-französischen Grenzregion – geboren wurde und mit Bremens Landeskonservator Professor Georg Skalecki verheiratet ist, an ihrem zweiten Krimi um die französische Untersuchungsrichterin.

Derweil gibt es Neuigkeiten im Zusammenhang mit Skaleckis erstem Südfrankreich-Krimi. Die Hamburger Autorenagentur Kossack sei von Manuskript und Hauptfigur „so begeistert“ gewesen, dass sie die Bremer Autorin unter Vertrag genommen hat. Die Agentur werde sich fortan „um die Vermarktung meiner Frankreich-Romane kümmern“, teilt Skalecki via Facebook mit. Möglich also, dass der erste Band „bald in neuem Gewand“ verlegt wird.

In dem zweiten Frankreich-Fall tauchen die Untersuchungsrichterin und ihr Team „in die Welt der Archäologie ein“, verrät Skalecki noch. Neben den Südfrankreich-Krimis laufen die beiden Reihen, „die ich zusammen mit Biggi Rist schreibe, natürlich weiter“, so die Autorin.

Firas Alshater in der Zentralbibliothek

Der Schauspieler Firas Alshater ist in Deutschland durch seinen Youtube-Kanal „Zukar“ bekanntgeworden, in dem er sich mit schwarzem Humor mit der Situation der Flüchtlinge, aber auch mit den Schrullen und Widersprüchen der deutschen Gesellschaft auseinandersetzt. Im Rahmen des syrischen Kulturfestivals „Funun“ stellt er sein Programm nun im „Wall-Saal“ der Zentralbibliothek (Am Wall 201) vor – und zwar am Dienstag, 15. August, um 19 Uhr. Die Moderation übernimmt Lutz Liffers vom Verein „Kultur vor Ort“. Der Eintritt beträgt acht Euro, ermäßigt fünf Euro. Die Bibliothek bittet Besucher, den Zugang „Am Wall“ zu benutzen.

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