Arbeitsmarkt Bremen

Gesamthafen: Betriebsverein will nach Insolvenz wieder einstellen

Seit dem vergangenen Dezember ist die Insolvenz des Gesamthafen-Betriebsvereins abgewendet. Jetzt wird die Zukunft geplant. Bald könnten Stellen neu besetzt werden.

Bremen/Bremerhaven – Es war eine nervenaufreibende Zeit, aber nachdem das Insolvenzverfahren will der Gesamthafen-Betriebsverein (GHB) in Bremen wieder tatkräftig in die Zukunft blicken und Personal einstellen. Wie die Nordsee-Zeitung berichtet, könnten auch gekündigte Mitarbeiter von den Einstellungen betroffen sein.

Bundesland:Freie Hansestadt Bremen
Fläche:326,7 km²
Einwohner:569.352 (2019)
Regierungschef:Andreas Bovenschulte (SPD)

Klaus Rommel, Geschäftsführer des GHB, sagte der Nordsee-Zeitung: „Der Prozess für die Einstellungen beginnt gerade. Das wird bis in den November hinein gehen“. Insgesamt sollen 120 neue Mitarbeiter eingestellt werden, was Rommel auch auf Nachfrage gegenüber dem Lokalblatt bestätigte. Voraussetzung sei immer, dass der Bewerber und die zu besetzende Stelle zueinander passten.

GHB im Land Bremen will nach Insolvenz einstellen: Auch ehemalige Mitarbeiter erhalten Jobangebote

Ebenfalls bestätigt Rommel in dem Bericht, dass bereits gekündigte Mitarbeiter so die Chance auf eine Rückkehr erhalten sollen: „Davon werden circa 30 ehemalige Mitarbeitende ein Angebot für eine Rückkehr zum GHB bekommen.“ Der GHB fungiert als Personaldienstleister für die Hafenwirtschaft. Aufgrund der Insolvenz im Jahr 2017 mussten 137 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Dass sich das Personalkarussell in Bremen noch einmal drehen würde, ist bereits seit Juli klar. Der Betriebsrat des BLG-Autoterminals hatte damals Alarm geschlagen, dass durch die Kündigungen – die Teil des Sanierungsprogramms waren – das Arbeitsaufkommen nicht mehr bewältigt werden könne.

Der Gesamthafenbetriebsverein will 120 Stellen wiederbesetzen. Davon betroffen ist auch der BLG-Autoterminal in Bremerhaven.

Eingestellt werden soll in Voll- und Teilzeit, schreibt die Nordsee-Zeitung. Für die gekündigten Mitarbeiter befinde man sich derzeit im Dialog mit dem Betriebsrat, so Rommel. Doch: Für einige wird das Angebot des GHB deutlich zu spät kommen, denn viele der gekündigten Mitarbeiter befinden sich inzwischen in einer neuen Beschäftigung und werden wohl eher nicht zu ihrem alten Arbeitgeber zurückkehren.

Insgesamt seien auch noch zwölf Kündigungsschutzklagen anhängig, in denen sich die Arbeitnehmer gegen die Kündigung wehren. Wie es in dem Bericht heißt, soll es angeblich auch hier Rückkehrangebote geben. Das Amtsgericht Bremen hatte das Insolvenzverfahren offiziell am vergangenen Montag, 4. Oktober 2021, aufgehoben. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Ingo Wagner/dpa

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