„Ein starkes Jahresergebnis“

Geringe Leerstandsquote erfreut den Bremer Immobilienmarkt

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Das Bürogebäude „Eins“ in der Überseestadt zählte 2016 zu den Top-Standorten.

Bremen - Logistikdeals und „großvolumige Umsätze durch Eigennutzer“ haben dem Bremer Büromarkt ein „starkes Jahresergebnis“ beschert. Der Flächenumsatz für Vermietungen sei um 28 Prozent von 95 000 auf 122 000 Quadratmeter gestiegen, sagte Petra Doutiné, Leiterin der Büroflächenvermietung beim Bremer Immobilienunternehmen Robert C. Spies.

Das Ergebnis knüpfe an das Rekordjahr 2007 mit einem Flächenumsatz ebenfalls von 122.000 Quadratmetern an, hieß es weiter. „Mit rund 26  Prozent nimmt der Anteil der Eigennutzer-Neubauten einen selten großen Anteil des Marktes ein“, so Doutiné. Allein 18.000 Quadratmeter reine Bürofläche seien auf die Fertigstellung des Neubaus der Bremer Landesbank am Domshof zurückzuführen.

Bremen ist ein gefragter Bürostandort

Der größte Abschluss im vergangenen Jahr war eine Anmietung über rund 5000  Quadratmetern im Bürogebäude „Eins“ in der Überseestadt. Dahinter folgt der Vertragsabschluss durch Kühne  & Nagel, die 4400 Quadratmeter in der alten Wertpapierbörse bis zur Fertigstellung ihres neuen Unternehmenssitzes im Jahr 2018 angemietet haben. Auch hat Spies eine große Anzahl an kleinflächigen Vermietungen registriert. Mehr als die Hälfte des Flächenumsatzes wurde durch Abschlüsse im Größensegment unter 1000 Quadratmetern generiert.

Bremen gilt als nach wie vor gefragter Bürostandort. Ein Indiz dafür sei die im Bundesvergleich niedrige Leerstandsquote von 3,5 Prozent. Bei einem Büroflächenbestand von knapp 3,6 Millionen Quadratmetern sind gegenwärtig rund 126.000 nicht vermietet. „In Bremen kommen wenig spekulativ errichtete Büroflächen auf den Markt“, sagt Doutiné. Das sorge für stabile Verhältnisse.

Der größte Anteil am Büroflächenmarkt fällt weiterhin auf die Innenstadt (rund 43.000 m²), gefolgt von der Überseestadt mit 35.000 m² und dem Technologiepark an der Uni mit 13.800 m².

Für das laufende Jahr erwartet die Unternehmensgruppe Spies „eine weiterhin dynamische Entwicklung“.

je

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