Von Thomas Kuzaj

Das Geheimnis des „Bremer Lochs“

Bremen - · Engagement: Münze einwerfen, Stadtmusikantengeräusch hören – das „Bremer Loch“ im Marktplatzpflaster vor dem Haus der Bürgerschaft ist die wohl originellste Spendensammeldose der Stadt. Das hier gesammelte Geld geht an die Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe (WKB). In den vergangenen drei Jahren – seit der Einrichtung des Lochs – waren es insgesamt fast 40 000 Euro.

Wie berichtet, wurde jüngst angekündigt, auch die Möglichkeit einer Online-Spende einzurichten. Nun ist es soweit. Und während die Spender auf der Straße mit den Tönen von Esel, Hund, Katze und Hahn erfreut werden, gibt es auch für die Internet-Wohltäter eine kleine Belohnung. Wer unter der Adresse „http://www.bremer-helfen-bremern.de“ eine Online-Spende in Höhe von mindestens fünf Euro an die Bürgerhilfe überweist, kann einen Stadtmusikanten-Zeichentrickfilm sehen, den der Bremer Zeichner Dirk Bergner entwickelt hat.

Die Idee dafür lieferte der Werbeexperte und Fotograf Professor Fritz Haase, der im Kuratorium der Bürgerhilfe sitzt und schon das „Bremer Loch“ kreiert hat. „Die Stadtmusikanten lüften das Geheimnis des ‚Bremer Lochs‘“, umschreibt er die Handlung des Films.

· Empfang: Bremens Partnerstädte Riga und Danzig sind bei den „Special Olympics“ vertreten – ihre Delegationen durften sich jetzt über einen Empfang im Kaminsaal des Rathauses freuen. Aus Lettland sind acht Fußballer nach Bremen gekommen. Die acht polnischen Sportler machen beim Kraftdreikampf und beim Bowling mit. Zur Unterstützung der Sportler sind zudem drei lettische und vier polnische Trainer dabei.

· Erfahrung: „Grau ist bunt“ – was gibt es dazu noch zu sagen? Offenbar doch das eine oder andere. Bestsellerautor und Alt-Bürgermeister Henning Scherf (SPD) jedenfalls besucht jetzt die DKV-Residenz in der Contrescarpe (Am Wand rahm 40–43), um dort über das Thema Wohnen und Leben im Alter und über sein Altersbild zu diskutieren – all das vor dem Hintergrund seines Bestsellers „Grau ist bunt“.

Termin: Montag, 21. Juni, 15 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter der Bremer Rufnummer 0421/322 90. Der Eintritt ist frei. Spenden für das von Luise Scherf und ihrem Mann unterstützte Nicaragua-Projekt „Pan y arte“ sind allerdings sehr willkommen.

WWW.

bremer-helfen-bremern.de

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