Bis zum 12. Oktober

Interaktive Brunnenskulptur wendet sich gegen Folter

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Die Brunnenplastik erinnert an das berüchtigte "Waterboarding".

Bremen  - Eine Brunnenskulptur in Bremen prangert Folter an und lässt die Betrachter selbst aktiv werden. Das Kunstwerk zeigt einen Folterer, der einem gefesselten Gefangenen fließendes Wasser über Mund und Nase schüttet. Passanten können das Wasser mit einer Spende vorrübergehend stoppen.

Amnesty International will damit ein Zeichen gegen Folter setzen, die eine der Hauptursachen für die Flucht von Millionen Menschen weltweit sei.

Die von dem Thüringer Künstler Erik Tannhäuser entworfene Skulptur stellt das berüchtigte „Waterboarding“ (simuliertes Ertränken) dar, das die CIA nach den Anschlägen vom 11. September 2001 bei Verhören von Terrorverdächtigen eingesetzt hatte. Zur Präsentation der Skulptur am Dienstag kam auch der Bremer Murat Kurnaz, der fast fünf Jahre unschuldig in dem US-Gefangenenlager Guantanamo saß und dort gefoltert wurde. Die Skulptur ist bis zum 12. Oktober vor dem Theater am Goetheplatz zu sehen.

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