BLG nimmt das Flaggschiff „Equus“ eines seiner größten Kunden in seinen Fuhrpark auf

Das geflügelte Pferd als Statement

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Der obligatorische Händedruck zwischen Rathaus und „Equus“: Jung Kook Bae (l.) und Detthold Aden. ·

Bremen - Ein geflügeltes Pferd auf der Kühlerhaube – das ist das Statement von „Equus“, einer asiatischen Nobelmarke. Was Toyota der „Lexus“, Nissan der „Infinity“ und Honda der „Acura“ ist, ist im Hyundai/Kia-Konzern „Equus“.

Ein „Equus“ parkte gestern Nachmittag vor dem Bremer Rathaus – das erste an einen Kunden in Deutschland ausgelieferte Fahrzeug. Abnehmer ist die BLG-Logistik-Gruppe. Sie bereichert ihrem Fuhrpark mit den „Equus“. Schließlich ist Hyundai/Kia der größte BLG-Automotive-Kunde außerhalb Deutschlands.

Darum übergab Jung Kook Bae, Präsident von  Hyundai Motor Deutschland, den (fast) einzigen „Equus“ in Deutschland an den BLG-Vorstandsvorsitzenden Detthold Aden. Allein der Hyundai-Chef Europa wird auch mit einem „Equus“, Standort Offenbach, kutschiert. Der „Equus“ wird sonst in Korea, Amerika und China vertrieben.

Die Zusammenarbeit von Hyundai/Kia und der BLG nannte Manfred Kuhr, Vorstand der BLG Automobile Logistic, gestern eine „Erfolgsgeschichte. Sie begann 1987, als er, ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Seoul, erstmals Hyundai kontaktierte. Damals überlegte der Konzern noch, ob er überhaupt in Europa würde Fuß fassen können.

Nun, 25 Jahre später, sind Hyundai und Kia – nach ihrem Zusammenschluss – der größte außerdeutsche Kunde der BLG Automotive. Aus 15 000 importierten Fahrzeugen Anfang der 90er Jahre sind nach BLG-Angaben im vergangenen Jahr 563 000 Fahrzeuge geworden, die im BLG-Transportnetz umgeschlagen wurden. Also wurden sie entweder über Bremerhaven im- oder aus den Werken in der Slowakei oder Tschechien exportiert – oder gleich über das BLG-Autoterminal in Kelheim mit Lastwagen zu den Händlern in Deutschland transportiert. Insgesamt wurden im BLG-Netzwerk im vergangenen Jahr über sieben Millionen Fahrzeuge bewegt. Mit 2,15 Millionen Autos blieb Bremerhaven der größte Autohafen Europas.

An diesen Zahlen dürfte sich in diesem Jahr wenig ändern, sagte Kuhr. Anders sieht es bei Hyundai/Kia aus. Der koreanische Konzern rechnet mit einer Steigerung von drei bis zehn Prozent in Deutschland. Mit 7,12 Millionen Einheiten weltweit gehört die Hyundai-Gruppe zu den größten Autoherstellern der Welt. · sk

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