Zur zweiten Ausgabe der Zuchtschau „Bremen bellt“ gehört auch ein Mischlingswettbewerb / 5 000 Hunde, 248 Rassen

Gangwerk, Pflegezustand und Gehorsam

„Amani von den sieben Tälern“ mit Petra Caspelherr auf der „Alex“-Dachterrasse.

Bremen - Von Thomas Kuzaj· „Amani“ hat es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht, das auf der „Alex“- Dachterrasse steht und einen schönen Blick über den Domshof erlaubt. „Amani“ aber hat etwas anderes zu tun. Sie muss in die Kameras gucken, die in ihre Richtung gehalten werden. Merkwürdig, diese Menschen.

Das gilt natürlich nicht für alle. Petra Caspelherr ist die Ausnahme. Die fuchtelt hier nicht mit einer Kamera herum und auch nicht mit diesen anderen komischen Dingern, Mikros – oder wie auch immer die heißen. Petra Caspelherr, ihr gehört „Amani“, die mit vollem Namen „Amani von den sieben Tälern“ heißt. Eine Rassehündin. Australian

Shepherd. Petra Caspelherr unterhält sich mit Reportern, die mit ihren Kameras und Mikros gekommen sind, um etwas über „Bremen bellt“ zu erfahren. Zum zweiten Mal gibt es diese Schau in den Messehallen auf der Bürgerweide – am Sonnabend, 31. Juli, und am Sonntag, 1. August.

Petra Caspelherr, die mit mehreren Hunden in Rhauderfehn lebt, kommt vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), dessen Landesverband Weser-Ems „Bremen bellt“ organisiert. 20 000 Besucher und 5 000 Hunde werden erwartet, wobei letztere den Titel der Veranstaltung tüchtig mit Leben erfüllen sollen. Etwa 4 000 Frauchen und Herrchen gehören zu den Tieren. Sie – die Hunde, nicht die Menschen – vertreten 248 Rassen. Und nicht nur das. In diesem Jahr nämlich gibt es – wow! – eine Premiere bei „Bremen bellt“. Erstmals wurde ein Mischlingswettbewerb ausgeschrieben, bei dem jeder Hundehalter seinen Liebling bewerten lassen kann. Worauf kommt es dabei an? Auf die beste Mischung vielleicht? „Nein, natürlich nicht“, antwortet Caspelherr. „Es kommt darauf an, dass der Hund zeigt, dass er umwelttauglich ist. Und gesund. Es ist das, was wir alle von unseren Hunden wollen.“

Also, die Hunde sollen:

· „kleine Gehorsamsübungen“ machen,

· sich mit fremden Hunden und Menschen vertragen (was den Menschen ja manchmal schwerer fällt),

· einen tierärztlichen Gesundheitscheck bestehen.

Auf was wird da geguckt? Caspelherr: „Pflegezustand, Kondition, Zähne, Augen, Ohren, Fell, Gangwerk – lahmt er oder läuft er sauber?“ Für alles gibt es Punkte. Die Frauchen und Herrchen der Gewinner bekommen Urkunden. Die Hunde nicht. Für sie, so hieß es gestern, seien Leckerlis geplant. Schließlich sollen die Hauptdarsteller nicht leer ausgehen. Mit dem Mischlingswettbewerb will der VDH zeigen, dass er für alle Hunde da sein möchte – oder, wie Caspelherr sagt: „Es gibt eindeutig mehr Mischlinge als Rassehunde.“ „Amani von den sieben Tälern“ hört‘s – und guckt in die Kamera.

· Eine Tageskarte für „Bremen bellt“ kostet sechs, eine Familienkarte 14 Euro, eine Besucherhundekarte zwei Euro (Impfausweis mitbringen).

WWW.

vdh-weser-ems.de

nashagak.de

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