Galerie Mönch zeigt Csilla Kudor

Realistische Elemente

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An der Staffelei: Csilla Kudor in ihrem Atelier. Die Künstlerin, die in Bremen lebt und arbeitet, stellt jetzt in der Oberneulander Galerie Mönch aus.

Von Thomas Kuzaj. Kunst I: Bilder und Skulpturen der Künstlerin Csilla Kudor zeigt die Galerie Mönch in ihrer neuen Ausstellung, die am Sonntag, 31. Januar, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr eröffnet wird. Es spricht der Künstler und Kulturwissenschaftler Dieter Begemann. Auch die Künstlerin selbst wird erwartet.

Kunst I: Bilder und Skulpturen der Künstlerin Csilla Kudor zeigt die Galerie Mönch in ihrer neuen Ausstellung, die am Sonntag, 31. Januar, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr eröffnet wird. Es spricht der Künstler und Kulturwissenschaftler Dieter Begemann. Auch die Künstlerin selbst wird erwartet.

Kudor, 1969 in Temesburg (Siebenbürgen) geboren, hat zunächst in Budapest studiert – und später (2006/07) an der Kunstakademie Düsseldorf bei Markus Lüpertz. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Bremen. Ausgestellt hat sie unter anderem bereits in München, Mallorca und Luxemburg.

„Csilla Kudor bezieht bewusst realistische Elemente in ihre Arbeiten mit ein“, heißt es in einer Ausstellungsvorschau von Christine und Jochen Mönch. „Sie erkennt im Ahistorischen die Aktualität des Historischen, um die Historie anzuerkennen und zugleich zu negieren.“

In den oft farbintensiven Arbeiten der Künstlerin findet sich auf diese Weise immer mal wieder auch das eine oder andere optische Zitat – etwa aus der Pop Art.

Kudors Ausstellung dauert bis zum 6. März. Die Galerie Mönch an der Oberneulander Landstraße öffnet sonntags in der Zeit von 16 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Kunst aus Syrien

im Schnoor

Kunst II: Vom 4. bis zum 21. Februar zeigt das Künstlerhaus „Art15“ (im Haus Schnoor 15) Arbeiten des syrischen Künstlers Naser Nassan Agha, der „international durchaus schon einige Erfolge aufweisen kann – sein Werk hier aber zum ersten Mal in Deutschland präsentiert“, wie Ruth Degenhardt von „Art15“ sagt. Zur Vernissage – die am Donnerstag, 4. Februar, um 19 Uhr beginnt – spricht unter anderem Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne).

„Seine Kunst drückt die Verbundenheit von Malerei und Poesie aus“, heißt es in einer Ausstellungsvorschau über Naser Nassan Agha. „Lyrik und musikalische Harmonien scheinen in seinen farbstarken Kompositionen sichtbar zu werden. Die Farben werden dabei vom Rhythmus architektonischer Elemente getragen, die typisch für seine Heimat Syrien sind – die Bögen, Fenster und Türen und die reiche Ornamentik bilden den Rahmen für seine sehr intensive Öl- und Acrylmalerei.“

Am Osterdeich bei

Monet zu Gast

Kunst III: „Zu Gast bei Claude Monet in Giverny – die Malerei des französischen Impressionismus.“ Zu diesem Thema spricht der Osnabrücker Kunstpädagoge und Reiseleiter Klaus Kirmis am Sonntag, 31. Januar, in der Villa Sponte am Osterdeich 59 b. Beginn: 17 Uhr. Eintritt: 13 Euro – „inklusive Imbiss, Wasser, Brot“, so Edith Herrmann von „Reisekunst Bremen“. Um Anmeldung bis zum 29. Januar wird gebeten (reise-kunst.bremen@gmx.net).

Literatur: Heute, Dienstag, liest Ulrike Marie Hille bei Leuwer (Am Wall 171) aus ihrem neuen Buch „Poetisches Lernen – Poesie zwischen Wissenschaft und Selbsterfahrung“, das „ein Lebensbericht“ unter dem Motto „Sprache, Dichtung, Leidenschaft“ sein soll. Die Lesung beginnt um 19 Uhr, sagt Gastgeberin Angelika Plückebaum. Eine Einführung kommt von dem Literaturwissenschaftler Professor Gert Sautermeister.

Lieder aus Norwegen,

Texte aus Afghanistan

Musik: Der norwegische Pianist Tord Gustavsen und die deutsch-afghanische Sängerin Simin Tander haben ein gemeinsames Album („What Was Said“) aufgenommen, das am 29. Januar erscheint.

Zwei Tage zuvor – am Mittwoch, 27. Januar, nämlich – stellen sie es in Bremen vor. Und zwar im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Eintrittskarten kosten 20 Euro, ermäßigt zwölf Euro.

Das Album vereint traditionelle norwegische Lieder und Hymnen, die allerdings in Paschtu, der Sprache von Simin Tanders Vater, gesungen werden.

Durch den Entstehungsprozess aus „Dialog, Übersetzung und Interpretation“ bekam „der Geist der Hymnen einen immer stärker Sufi-ähnlichen Charakter von großer spiritueller Offenheit und zugleich klarer Verwurzelung“, heißt es in einer Vorschau des Sendesaals weiter.

www.sendesaal-bremen.de

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