Sommerliche Sonntags-Reihe 

„Friedensjodeln“ im „Friedenstunnel“

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Musik bringt den „Friedenstunnel“ zum Klingen – hier zum Beispiel ein Auftritt des Chors des Evangelischen Frauenbundes. 

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Musik im Bremer „Friedenstunnel“? Ein – wenn man so sagen darf – klangvoller Gedanke. Und obendrein eine Idee, die buchstäblich Anklang findet. Die sommerliche Reihe „Friedensklänge im ,Friedenstunnel‘ – sonntags 12 Uhr“ ist inzwischen ein „sonntäglicher Magnet“ geworden, so „Friedenstunnel“-Initiatorin Regina Heygster.

„Viele Gäste betonen, dass ihnen dieses Musikformat viel bedeutet – als kleine, besinnliche und gleichzeitig fröhliche Zeitsequenz am Sonntagmittag.“ In der Reihe sind Termine noch bis Ende September geplant.

Am Sonntag, 31. Juli, gibt es in dem Tunnel zwischen Parkallee und Rembertistraße unter dem Gleisvorfeld des Bremer Hauptbahnhofs erneut ein „Friedensjodeln“ mit Eva Spilker, Bremens Jodelmeisterin. „Bei ihrem ersten Auftritt im ,Friedenstunnel‘ im April war die Nachfrage nach einer Wiederholung ihres Jodelns derart groß, dass Eva Spilker gleich einen zweiten Auftritt zusagte“, so Heygster.

Am Sonntag, 7. August, folgen dann „Melodien aus Bambus und Stahlblech“. Dieter Weische und Franz Fendt bauen – so die Ankündigung – „aus dem Augenblick musikalisch und gestisch eine kleine, feine Brücke zwischen Ost und West“. Ihr Instrumentarium dabei: eine japanische Shakuhachi-Flöte und eine Handpan-Trommel aus der Schweiz.

„Der Verein ,Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen‘ bringt mit dieser Aktion den im vergangenen Jahr künstlerisch umgestalteten ,Friedenstunnel‘ wöchentlich zum Klingen und füllt ihn mit Leben“, so Heygster. Farbige Mosaiken, Texttafeln und buntes Licht haben aus dem etwa 20 Meter breiten und gut 60 Meter langen Tunnel-Bauwerk einen „Friedenstunnel“ gemacht.

Initiatorin Heygster kam die Idee dazu bereits nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf die Türme des World Trade Centers in New York.

Die sonntägliche Musik im Tunnel erklingt nun „ungeachtet dessen, dass Züge drüberweg oder Autos hindurchfahren werden“, sagt die Initiatorin. Und betont: „Unsere Stadt Bremen ist mit diesem Musikformat um eine Attraktion reicher“. Denn: „Wer den ,Friedenstunnel‘ zum Klingen bringt, setzt ein eigenes kleines Friedenszeichen.“

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