Bilanz der Bremer Polizei

Bremer Freimarkt: Polizei registriert 52 Körperverletzungen

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Rund 4,4 Millionen Besucher kamen auf den Bremer Freimarkt. Jetzt zieht die Polizei Bilanz.

Der 984. Bremer Freimarkt ist Geschichte. Für die Polizei war es eine arbeitsreiche Zeit. So registrierten die Ermittler 52 Körperverletzungen, zumeist zwischen Gruppen.

Bremen - „Arbeitsreich“, so bezeichnete am Montag Polizeisprecherin Jana Schmidt die 17 Tage für die Bremer Polizei auf dem Freimarkt. Körperverletzungen, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen die Marktordnung, Diebstähle und jede Menge Falschparker beschäftigten die Beamten der Freimarktswache. 

Polizei auf Bremer Freimarkt: 52 Körperverletzungen registriert

52 Körperverletzungen hat die Polizei auf dem Bremer Freimarkt aufgenommen. Dabei, so die Sprecherin, handelte es sich überwiegend um Auseinandersetzungen zwischen Gruppen, die „teilweise unter erheblichem Alkoholeinfluss standen“. Größere Verletzungen seien ausgeblieben.

In vier Fällen ermittelt die Kripo wegen sexueller Belästigung. In allen Fällen soll es zu unsittlichen Berührungen gekommen sein. In zwei Fällen besteht gar der Verdacht, dass K.o.-Tropfen verabreicht wurden.

Freimarkt-Besucher verstoßen gegen Glasflaschenverbot

Es gab 667 Verstöße gegen die Marktordnung. Dabei wurde überwiegend das Glasflaschenverbot missachtet, sagte Schmidt. 64 Personen erhielten Platzverweise, sie mussten den Bremer Freimarkt verlassen. 

An den Kragen bzw. ans Portemonnaie ging es Autofahrern: 260 verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Ordnungshüter ahndeten mehr als 4.250 Verkehrsverstöße. Elf Autofahrer wurden erwischt, die gar keinen Führerschein haben.

Video: Polizei-Arbeit auf dem Bremer Freimarkt

Verkehrschaos rund um Bürgerweide: Polizei sperrt Straßen

Rund um die

Bürgerweide

gab reichlich

Halteverbote

und einige Straßensperrungen. Und immer, wenn das Chaos zu groß wurde, wiesen Polizisten Autofahrer persönlich an den Verbotsschildern ab: 2.300 wurden dabei gezählt. Ganz arg wurde die Situation bei

Konzerten in der Stadthalle, wie bei Sarah Connor

(9.500 Zuschauer): Da sperrte die Polizei weitere Straßen, was die Anlieger freute und die motorisierten Besucher zum Verzweifeln brachte.

gn

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