Investition in Höhe von 6,2 Millionen Euro

Freie Fahrt auf Zubringer Hemelingen

Nach zwölf Monaten sind jetzt die Sanierungsarbeiten auf dem Zubringer Hemelingen abgeschlossen. - Foto: Gnuschke

Bremen - Jetzt ist es tatsächlich geschafft: Die Sanierung des Autobahnzubringers Hemelingen ist abgeschlossen, die letzten Spuren der Arbeiten verschwinden. Seit einigen Tagen haben die Autos wieder freie Fahrt auf dem Zubringer – und das sind etliche: etwa 32.000 Fahrzeuge nutzen den Zubringer täglich, wie ein Sprecher des Bauressorts gestern sagte. 6,2 Millionen Euro wurden in die Maßnahme investiert, wie es heißt.

Zwölf Monate und damit länger als geplant haben die Arbeiten auf dem Autobahnzubringer Hemelingen gedauert. Es gab Umleitungen, Verengungen, Absperrmaßnahmen. Aber dennoch lief der Verkehr größtenteils gut, wie tägliche Nutzer des Zubringers beobachteten. Ursprünglich sollte die Sanierung des Zubringers bereits im November 2015 beendet sein. Doch bei einem der letzten Gewerke, dem Einbau der Leitplanken, gab es Schwierigkeiten, die eine Änderung des Bauablaufes notwendig machten, so das Bauressort. „Bei den Vorbereitungen zum Einbau der Pfosten für die Montage der Leitplanken wurde festgestellt, dass in der Vergangenheit Leitungen im Untergrund außerhalb der in den Bestandsplänen eingezeichneten Lage verlegt worden waren“, so der Sprecher des Ressorts. Ärgerlich, denn damit lagen die Leitungen teilweise genau im Bereich der einzubringenden Pfosten. In der Folge stellte das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) das Baukonzept so um, dass die Gründungen für die Leitplanken nun auf Betonfundamenten ausgeführt wurden. Der Bau der Fundamente musste witterungsbedingt auf dieses Frühjahr verschoben werden, die Strecke wurde zunächst über alle Fahrspuren für den Verkehr freigegeben.

„Mit der Entscheidung, die Fertigung der Betonfundamente auf das Frühjahr zu verschieben, wollten wir einen möglichen witterungsbedingten Baustopp in den Wintermonaten verhindern. Und damit das Risiko einer verwaisten Baustelle mit gesperrten Fahrspuren und unangenehmen Auswirkungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer unterbinden“, sagte gestern die Leiterin des ASV, Brigitte Pieper, anlässlich der Fertigstellung. Für die Restarbeiten an den Schutzplanken musste in den vergangenen Wochen nochmals jeweils eine Fahrspur in beiden Richtungen gesperrt werden.

Im Zuge der Sanierung wurde ein lärmmindernder Asphaltbelag aufgetragen, mit dem eine deutliche Reduzierung der Lärmimmission erreicht werde, so das ASV. An den Kosten für die Sanierung beteiligt sich die Bundesrepublik Deutschland mit 75 Prozent. Die Strecke, auf der sich auch der knapp 300 Meter lange „Hemelinger Brückenstrang“ befindet, wurde Mitte der 60er Jahre gebaut und befindet sich seitdem in der Baulast der Stadtgemeinde Bremen.

Das Stück zwischen der Pfalzburger Straße und der Autobahn 1 (Anschlussstelle Hemelingen) ist rund 2,25 Kilometer lang. Durch die Anbindung an das übergeordnete Fernverkehrsnetz kommt dem Zubringer laut Bauressort mit täglich mehr als 32 000 Fahrzeugen als vierspurige Kraftfahrstraße eine besondere Verkehrsbedeutung zu.  gn

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