Frau Friese ermittelt wieder

Martha Bull stellt neuen Krimi in Huchting vor

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In Huchting stellt die Bremer Autorin Martha Bull ihren neuen Krimi „Frau Friese und der Tiermörder“ vor. Der Band führt in die Pauliner Marsch.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Frau Friese ist wieder da, Liebhaber regionaler Krimis werden es längst geahnt haben. Kurzum: Martha Bull, Autorin aus Bremen, hat ihren mittlerweile fünften Frau-Friese-Krimi geschrieben, der wieder mal im Peterswerder spielt – wie sollte es auch anders sein, wenn Frau Friese mit von der Partie ist. Trotzdem führt eine Spur jetzt nach Huchting.

Denn dort stellt Bull den neuen Krimi mit dem Titel „Frau Friese und der Tiermörder“ nun vor – am Montag, 26. Februar, um 18.15 Uhr, um ganz genau zu sein. Ort des Geschehens ist die Stadtteilbibliothek Huchting (Alter Dorfweg 30–50, Roland-Center). In der Reihe „Kultur auf dem Dach“ wird Bull dort auf dem Literatursofa Platz nehmen, um aus ihrem Krimi zu lesen. „Der Eintritt ist kostenlos“, sagt die Huchtinger Bibliotheksleiterin Rita Schwickert.

Und worum geht‘s? Nun, die Geschichte beginnt damit, dass Frau Friese, die vielen Krimilesern mittlerweile schon gut bekannte Rentnerin, einen verdächtig stinkenden Müllsack in ihrer Tonne findet. Ein totes Tier? Derartige Funde häufen sich bald im Peterswerder. Die Angst vor einem Tierkiller geht um unter den Haustierbesitzern des Quartiers. Muss Frau Friese um ihren liebsten Begleiter, Hund „Teufel“, fürchten?

Die unermüdliche Frau Friese

„Einige Wochen voller Spektakel, seltsamer Funde, verschwundener Haustiere und aufgebrachter Nachbarn erwarten die alte Frau, die nur in Frieden ihren 75. Geburtstag feiern möchte. Und dann verschwindet die kleine Enkelin ihrer guten Freundin mitsamt Hund spurlos“, heißt es in einer Vorschau. Und, klar: „Da hält es Frau Friese nicht mehr in ihrer Wohnung. Unermüdlich streift sie durch die Pauliner Marsch und kommt dabei dem Täter gefährlich nahe.“

Von Martha Bull sind zuvor schon die Krimis „Frau Friese und die finstere Verwandtschaft“, „Frau Friese und die tödliche Einladung“, „Frau Friese und das Bunkergrab“ sowie „Frau Friese und der Fenstersturz“ erschienen.

Papier in der Knochenhauerstraße

„Meine Wahl: Papier.“ Unter diesem Titel stellt die Künstlerin Kirsten Hammerström jetzt Arbeiten in den Räumen der Bremer Frauenbeauftragten Bettina Wilhelm (Knochenhauerstraße 20–25) aus. Zur Eröffnung, die am Mittwoch, 28. Februar, um 17.30 Uhr beginnt, spricht Anka Bolduan vom Verein Bremer Frauenmuseum. Bis zum 17. Mai ist die Werkschau dann jeweils montags bis donnerstags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12.30 Uhr zu sehen.

In ihrer künstlerischen Arbeit hat sich Kirsten Hammerström früh entschieden: „Die Möglichkeiten, die in Papier mit seinen verschiedenen Arten und Qualitäten stecken, haben mich schon immer fasziniert. Es ist das Material, mit dem ich gestalte, malerisch arbeite und Oberflächen strukturiere“, sagt sie über ihre Materialwahl. Hammerström wurde in Bremen geboren und lebt inzwischen wieder hier.

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