Frankreichs Botschafter in der Kunsthalle

Besuch bei Bernard

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Detlef (l.) und Jan Pauls nehmen Otto zu Jührden in die Mitte.

Von Thomas Kuzaj. Kunst: Am Rathaus flatterte die Trikolore im Bremer Frühlingswind – Frankreichs Botschafter Philippe Etienne war zum Antrittsbesuch gekommen. Und natürlich zur „Jazzahead“, die in diesem Jahr ja ganz im Zeichen Frankreichs steht. Bürgermeister und Kultursenator Jens Böhrnsen (SPD) begrüßte den Diplomaten gestern in der Oberen Rathaushalle. Es folgte ein Gespräch in der Güldenkammer, an dem auch Honorarkonsulin Dominique Wehrmann und der Direktor des Institut Français, Dr. Philippe Wellnitz, teilnahmen.

Kunst: Am Rathaus flatterte die Trikolore im Bremer Frühlingswind – Frankreichs Botschafter Philippe Etienne war zum Antrittsbesuch gekommen. Und natürlich zur „Jazzahead“, die in diesem Jahr ja ganz im Zeichen Frankreichs steht. Bürgermeister und Kultursenator Jens Böhrnsen (SPD) begrüßte den Diplomaten gestern in der Oberen Rathaushalle. Es folgte ein Gespräch in der Güldenkammer, an dem auch Honorarkonsulin Dominique Wehrmann und der Direktor des Institut Français, Dr. Philippe Wellnitz, teilnahmen.

Und dann zeigt ja die Kunsthalle noch bis zum 31. Mai „Am Puls der Moderne“, die Retrospektive des französischen Künstlers Emile Bernard (1868 bis 1941) – in Kooperation mit den Musées d‘Orsay et de l’Orangerie in Paris. Auch der Botschafter besuchte die Ausstellung. Und die ständige Sammlung des Museums schaute er sich ebenfalls gleich an – mit „große Freude“, wie er anschließend erklärte. „Insbesondere, da französische Kunst in dem Haus einen so prominenten Platz einnimmt. Die Nähe zu Frankreich zeigt sich nicht nur an der hochwertigen Sammlung mit Werken von Monet, Manet und Picasso, sondern auch die aktuelle Zusammenarbeit mit Pariser Institutionen macht die Nähe deutlich.“

Und: „Emile Bernard war mir bereits bekannt, allerdings ist die Ausstellung in der Kunsthalle Bremen die umfassendste, die ich bisher gesehen habe.“ Professor Christoph Grunenberg, der Kunsthallen-Direktor, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass der Botschafter sich Zeit für unsere Bernard-Ausstellung genommen hat. Diese international beachtete Retrospektive war nur durch den guten und engen Austausch mit unseren Pariser Kollegen möglich.“

Jubiläen: 100 Jahre Hotel Munte – das feierten mehr als 250 geladene Gäste gestern bei einem Jubiläumsempfang. Wie berichtet, öffnete das Familienunternehmen im Jahr 1915 als „Tappes Kaffeehaus“. Gründer war Gustav Tappe, Urgroßvater der Munte-Inhaber Detlef und Jan Pauls. Gestern erzählte der Urgroßvater auf amüsante Weise von den Gründungstagen – natürlich nicht in echt, er wäre heute nämlich 132 Jahre alt, sondern in Gestalt von Otto zu Jührden. Der Darsteller aus dem „Geschichtenhaus“ spielte Tappe. Unter den Zuschauern: Handelskammer-Präses Christoph Weiss, Bürgerparkdirektor Tim Großmann und Musicaltheater-Chef Claus Kleyboldt.

Morgen, Sonntag, lädt das Hotel Munte zu einem „Tag der offenen Tür“ (11 Uhr).

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