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Eklat beim Bremen-Besuch: Fürst Albert II. von Monaco zeigt Fotografen kalte Schulter

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Von: Fabian Raddatz

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Schlechte Laune beim Foto-Termin. Bei seinem Bremen-Besuch zeigte sich Fürst Albert II. von Monaco nicht gerade von seiner besten Seite.

Bremen – Schlecht gelaunter Hochadel in der Hansestadt: Bei seinem Bremen-Besuch gab sich Fürst Albert II. von Monaco „not amused“, zeigte beim Kaffee-Trinken mit Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte den anwesenden Fotografen sogar die kalte Schulter. Was war passiert?

Fürst Albert II. von Monaco hat den Fotografen bei seinem Bremen-Besuch die kalte Schulter gezeigt.
Nicht gerade seine beste Seite: Fürst Albert II. von Monaco hat den Fotografen bei seinem Bremen-Besuch die kalte Schulter gezeigt. © Kai Moorschlatt

Offenbar störte den Fürsten das Klicken der anwesenden Kameras. Laut Reportern vor Ort schimpfte Albert vor sich hin, drehte der Menge dann sogar den Rücken zu. Eklat! Ob sein Kaffee wohl zu heiß war? Auf jeden Fall musste das Monaco-Oberhaupt vorher auf die dampfende Tasse pusten, heißt es.

Fürst Albert II. von Monaco sorgt für Eklat auf der Korallenriff-Konferenz in Bremen

Doch ein netter Kaffee-Plausch war ohnehin nicht der Grund des hohen Besuchs in der Hansestadt. Fürst Albert II. von Monaco eröffnete am Montag, 4. Juli 2022, das 15. Internationale Korallenriff Symposium ICRS in Bremen. Auf der Konferenz in den Messehallen suchen Experten nach Lösungen für bedrohte Korallenriffe.

Bis Freitag werden rund 1100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 80 Ländern erwartet. Es ist die erste Weltkorallenriffkonferenz, die in Europa abgehalten wird. Auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) war bei der Eröffnung anwesend.

Können Superkorallen die Riffe retten?

Ein breiter Austausch sei wichtiger denn je, denn die Welt befinde sich nach wie vor in einer Korallenriffkrise, teilte die veranstaltende Universität Bremen mit. Die Existenz der farbenfrohen Unterwasser-Ökosysteme sei bedroht. Ursachen seien der Klimawandel sowie die Überfischung und Verschmutzung der Meere.

Die Fachleute wollen in Bremen nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Ein Ansatz sind dabei sogenannte Superkorallen, die besonders hitzeresistent sind. Sie könnten verstärkt bei der Restauration von zerstörten Riffen eingesetzt werden.

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