Foto-Schau bei der Arbeitnehmerkammer

Für die Ewigkeit

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Herren, für die Ewigkeit in Szene gesetzt.

Von Thomas Kuzaj. Ausstellung: Nicht mehr und nicht weniger als in die Ewigkeit blicken – das will die Arbeitnehmerkammer. Und zwar mit dem Medium der Fotografie. Großformatige Reproduktionen von Daguerreotypien aus den Anfangstagen der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts sind deshalb in der Galerie im Foyer der Kammer (Bürgerstraße 1, Innenstadt) zu sehen – ab Montag, 5. Oktober, und bis zum 30. Dezember. „Die Ausstellung ‚Ewige Augenblicke‘ begibt sich auf eine Zeitreise zu den Anfängen der Porträtfotografie. Die Bilder stammen von namentlich nicht bekannten Fotografen und gehören zur Sammlung der Library of Congress, Washington D.C.“, heißt es in einer Vorschau.

Ausstellung: Nicht mehr und nicht weniger als in die Ewigkeit blicken – das will die Arbeitnehmerkammer. Und zwar mit dem Medium der Fotografie. Großformatige Reproduktionen von Daguerreotypien aus den Anfangstagen der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts sind deshalb in der Galerie im Foyer der Kammer (Bürgerstraße 1, Innenstadt) zu sehen – ab Montag, 5. Oktober, und bis zum 30. Dezember. „Die Ausstellung ‚Ewige Augenblicke‘ begibt sich auf eine Zeitreise zu den Anfängen der Porträtfotografie. Die Bilder stammen von namentlich nicht bekannten Fotografen und gehören zur Sammlung der Library of Congress, Washington D.C.“, heißt es in einer Vorschau.

Der Blick in die Fotogeschichte lasse „den rasanten Wandel im Gebrauch des Mediums Foto besonders deutlich“ werden – gerade durch den Kontrast zu „Selfies“ und schneller Digitalfotografie. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 18.30 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr. Eintritt: frei.

Engagement: Der 3. Oktober ist der „Tag der Deutschen Einheit“ – und zugleich der „Internationale Guttemplertag“. Der Bremer Verleger Helmut Donat weist aus gutem Grund darauf hin. In den Räumen des Bremer Guttempler-Landesverbandes an der Vegesacker Straße 43 in Walle präsentiert sein Verlag morgen, Sonnabend, um 15.30 Uhr einen Band, der „ein Zeichen im Kampf gegen die Droge Alkohol setzen“ soll. Der Autor Heiko Brandes stellt dort sein Buch über den „Lord Henry von Bremen“ vor.

„Lord Henry“? Die Geschichte des Bremers Henrich Warnken (1941 bis 2012) ist ein Beispiel dafür, wie schnell und wie grundlegend ein Leben aus den Fugen geraten kann. Dem Alkohol verfallen, hielt er die Bremer Öffentlichkeit – und Polizei – in den 70er Jahren mit seinen Eskapaden als „Chef“ der Landstreicher in der Neustadt in Atem. So zum Beispiel, als er „Alarm“ schlug und meldete, im Werdersee schwimme ein Krokodil – was die Feuerwehr veranlasste, mit einem Boot anzurücken und nach dem Tier zu suchen…

Schließlich sah sich der „Lord“ am Rande des völligen Zusammenbruchs angelangt – und fand ins Leben zurück. Hilfe boten ihm dabei die Guttempler in Bremen. Seine „Lordschaft“ ließ fortan vom Alkohol ab.

Autor Brandes, Jahrgang 1941, leitete als Bauingenieur bis 2004 die Bremer Niederlassung eines Oldenburger Bauunternehmens. Mit Warnken, dessen Fähigkeiten als Steinsetzer er besonders schätzte und dem er oft half, verband ihn seit 1970 eine gegenseitige Sympathie – die zu dem nun vorliegenden Buch geführt hat. „Lord Henry von Bremen – Das außergewöhnliche Leben eines Steinsetzers aus Arsten“ hat 96 Seiten und kostet zehn Euro.

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