Seit 3.30 Uhr:

400 Flüchtlinge warten bei Minusgraden vor dem Bremer Bamf

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Lange Schlangen vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Bremen.

Bremen – Starker Andrang am frühen Montagmorgen vor den Türen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) an der Steinsetzerstraße in Bremen. Rund 400 Personen versammelten sich seit 3.30 Uhr vor dem Eingangsbereich und es bildete sich ein Menschenpulk, mit großem Durcheinander.

Der Sicherheitsdienst der benachbarten Flüchtlingsunterkunft benachrichtigte die Polizei, um Sicherheit zu gewährleisten. Damit alles in geordneten Bahnen verläuft, stellten die Einsatzkräfte laut Polizeisprecher Nils Matthiesen Absperrgitter auf. Es sollte verhindert werden, dass bei den Wetterverhältnissen und eisigen Temperaturen Panik entsteht, so Matthiesen. Zwischen 6 und 7 Uhr seien es dann bis zu 400 Personen gewesen, die vor dem Amt anstanden. So sperrten die Beamten die Straße teilweise ab.

Neben zahlreichen Polizeikräften wurde auch die Feuerwehr und das DRK hinzugerufen, um vor Ort Decken und warme Getränke zu verteilen. Bislang sei alles ruhig und friedlich geblieben. Nach Angaben der Bremer Feuerwehr mussten zwei Personen mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus gebracht werden.

Zahlreiche Flüchtlinge warten vorm Bremer Bamf

Warum es zu dem großen Andrang kam, ist derzeit noch nicht klar. Die Polizei konnte dazu keine Angaben machen und beim Amt war am Vormittag niemand zu erreichen. Angeblich soll in sozialen Netzwerken das Gerücht verbreitet worden sein, dass die Bamf-Außenstelle Termine an Wartende verteile. pfa

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