Flüchtling will Lehrer im Streit um Tochter getötet haben

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Ein Polizist sichert Beweismaterial in dem Haus, in dem der 55-jährige Lehrer offenbar getötet wurde.

Celle - Hintergrund für den gewaltsamen Tod eines Lehrers aus Celle soll der Streit um die Tochter des mutmaßlichen Täters gewesen sein. Der 58 Jahre alte Flüchtling aus Afghanistan hatte den 55 Jahre alten Pädagogen im Februar in dessen Haus erschlagen.

„Der Beschuldigte gab an, das Opfer habe seine älteste Tochter zu seiner Ehefrau nehmen wollen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Celle, Lars Janßen, am Donnerstag. Über den Heiratswunsch hatten zuerst die „Cellesche Zeitung“ und dann mehrere Medien berichtet. Dem 58-Jährigen wird Totschlag vorgeworfen. Er soll den Pädagogen im Streit um die Tochter mit einem Stein und einer Metallschiene erschlagen haben.

Der Lehrer iranischer Herkunft hatte die afghanische Familie in einer Flüchtlingsunterkunft kennengelernt, wo er ehrenamtlich als Helfer und Dolmetscher im Einsatz war. Für ein Verhältnis des 55-Jährigen mit der 20 Jahre alten Tochter des mutmaßlichen Täters gebe es keine Hinweise, sagte Janßen. Die Flüchtlingsfamilie war im Dezember nach Celle gekommen.

dpa

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