An der „Hafenkante“ startet der Vertrieb für das Bauprojekt „Waveline“

„Fließende Anmut“

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Eingerahmt von Überseepromenade und Kommodore-Johnsen-Boulevard: Das Bauprojekt „Waveline“ in der Überseestadt will mit geschwungenen Formen und runden Ecken überzeugen. Rechts oben im Entwurf das Gebäude, das als erstes Ende 2017 fertiggestellt sein soll.

Bremen - Von Viviane Reineking. „Symbiose aus Tradition und Moderne“ nennen es Bauherr und Architektin: An der „Hafenkante“ der Überseestadt, direkt an der Weser, entsteht derzeit auf einem 6 000 Quadratmeter großen Areal das Projekt „Waveline“ – vier je fünfgeschossige Gebäude mit 124 Eigentumswohnungen in geschwungener, eben wellenförmiger Optik.

Weg von den häufig in der Überseestadt vertretenen kubischen und hin zu schwingenden Formen, formulierte Architektin Ingrid Spengler vom Architekturbüro Spengler Wiescholek aus Hamburg, gestern die äußerliche Gestaltung der vier Häuser mit unterschiedlichen Grundrissen. Zugleich sollten sie eine „individuelle und gleichzeitig klassische Handschrift“ bekommen, so Bernd Botzenhardt, Geschäftsführer der Brebau, die das Baufeld mit der Nummer vier in der Nähe des Molenturms bebaut.

Nach Beginn des Baustarts zwischen Kommodore-Johnsen-Boulevard und der Überseepromenade startet jetzt der Vertrieb für die Wohnungen im ersten Haus an der Sachsensteinstraße, in das den Angaben zufolge Ende 2017 die ersten Bewohner einziehen können. Die Kaufpreise liegen je nach Größe und Geschoss zwischen 179.500 Euro und 433.750 Euro.

Insgesamt bieten die „Waveline“-Häuser Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit 40 bis 111 Quadratmetern, eine gewerbliche Einheit sowie eine Wohnung, die durch ihren Grundriss Wohnen und Arbeiten unter einem Dach ermöglicht.

Die Klinker in Grau- und Erdtönen werden durch „horizontale Bänder“ unterbrochen, die die „fließende Anmut der Gebäude“ unterstreichen, heißt es. „Im Städtebau ist es gut, Orten einen Charakter zu geben“, so die Architektin. Vor zwei Jahren hatte sie sich mit ihrem Entwurf bei einem Architektenwettbewerb durchgesetzt. Die Hausecken sind bei den „Waveline“-Gebäuden rund, „an ihnen kann man besser vorbeigucken“, so Spengler. Allerdings nur außen, im Inneren dagegen setzt die Architektin auf eckige Ecken und spricht von einer „konturierten Anarchie“.

Durch die gewählten Sichtachsen sollen die Bewohner später von den meisten Wohnugen einen Blick auf die Weser genießen können. Die Freifläche im Innenhof solle Privatsphäre bieten, die Wohnungen im Erdgeschoss später über große Terrassen und Gärten verfügen, heißt es. Bewohner der Obergeschosse verfügen über Balkone oder Loggien, die obersten Wohnen werden auf Wunsch mit sogenannten Dachdecks – kleine, windgeschützte Terrassen – ausgestattet. Die aktuell im Bau befindliche Tiefgarage solle über natürliches Licht verfügen. Durch eine Öffnung in der Decke solle dann sogar ein Baum wachsen, freut sich Botzenhardt.

Nach Angaben von Jens Lütjen, Geschäftsführender Gesellschafter des Immobilienunternehmens Robert C. Spies, steht die Einzelvermarktung an Singles, Paare, aber auch an Familien mit Kindern im Fokus.

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