Feuerblumen tragen Sturmlichter

Speichermarkt lockt Zuschauer mit großem Angebot 

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Wenn der Wind dreht, gibt’s Bewegung: Thoran Küsel stellt ein Windspiel in Gestalt eines Autos an seinem Stand auf dem Speichermarkt auf. 

Bremen - Von Martin Kowalewski. Der Stand von Klaus-Dieter Hartig ist einzigartig. Unten stehen zur Zierde Gemälde aus der Feder des Standbetreibers. Eine sehr genaue Kopie des „Armen Poeten“ von Carl Spitzweg ist dabei. Daneben Promenaden-Szenen aus Italien.

Im Angebot sind unter anderem Samtumhängetaschen mit hübschen Motiven, genäht von Hartigs Frau Xia Zank. Ein Kleinod auf dem 14. Speichermarkt, der am Sonntag bei unbeständigem Wetter mit einem prächtigen Angebot neben dem Speicher XI lockte. Die Besucher kamen zahlreich, verglichen mit dem Vorjahr war der Ansturm zunächst aber etwas gedämpft.

Verspielt hängt sich Hartig ein paar kleine, handgemachte Teddys an die Finger. Einfach schön. Nebenan liegen farbprächtige Tücher. Auch Schmuck ist zu haben, hergestellt von Hartig persönlich. Ein Stand mit Stil. Da ist er auf dem Speichermarkt in guter Gesellschaft.

Ebenfalls schick der Stand der Galerie Landleben in Bremen-Nord: eine Schnecke aus Steinguss, frostfest bis – 40 Grad. Die etwa 30 Zentimeter hohe Schnecke befindet sich am Ende einer Stange, die in einem Holzstamm steckt. Der Holzstamm wiederum kann mit einem Spieß in der Erde befestigt werden. „Die Schnecke besteht aus einer Mischung aus Beton und Kunstharz, genannt Armonit“, erklärt der Angestellte Javon Rosario. Am besten verkauften sich Feuerblumen, so Rosario. Das sind metallische Blüten auf einer Stange, die Sturmlichter tragen können.

Windspiele sind prachtvoller Blickfang

Eine Zierde für den Garten sind Windspiele, sicher haltbar bis Windstärke fünf. „Bis dahin sind die sicher, darüber kann es für sie gefährlich werden, muss es aber nicht“, sagt Thoran Küsel von der Firma Thoku-Toys. Windspiele aus Metall und teilweise auch aus Stoff sind rund um seinen Stand ein prachtvoller Blickfang. Überall drehen sich Räder und Tücher.

Am schönsten findet er seine großen Windspiele mit drei hintereinanderliegenden Rädern und großen farbigen Löffeln als Windfängen. „Durch die Ausrichtung der Löffel drehen sich die Räder in verschiedene Richtungen. Das vorderste und das hinterste Rad drehen in dieselbe Richtung. Das Rad dazwischen in die entgegengesetzte“, sagt Küsel. Bereits ab 20  Euro gibt es Windspiele in Form kleiner Fahrräder. Etwas teurer wird es bei Motorrädern. Auch Schiffe mit einem Windrad als riesiger Schiffschraube sind zu haben. Sehr beliebt seien kleine Traktoren, so Küsel.

Marktmeisterin Franziska Höppe sagt: „Es sind gerade die außergewöhnlichen Sachen, die gefragt sind. Wir haben 108 Stände, Kunsthandwerker, aber auch Manufakturen etwa für Lebensmittel. Ein Stand mit handgemachten Seifen ist schon seit der Premiere dabei.“

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