„Holiday“-Show „Time“ Ende Februar in Bremen

„Feminin, sexy, ohne Tufftuff“

Der Modedesigner Thomas Rath kreiert die Kostüme für die neue „Holiday-on-Ice“-Show „Time“. - Foto: ÖVB-Arena/Mac Matzen

Bremen - Die erste große Liebe, der erste Kuss, ein unvergessliches Abenteuer: Besonders schöne Momente im Leben stehen im Mittelpunkt der neuen Produktion der Eisshow „Holiday on Ice“. „Time“ heißt diese Show, die das Publikum in Erinnerungen schwelgen lassen will. Die Choreographie stammt von David Liu, der mehrfach für Taiwan bei Olympischen Spielen als Eiskunstläufer antrat.

Die Proben beginnen in drei Wochen. Die Bremer und die Buten-Bremer können sich schon jetzt mit Karten eindecken. Zu sehen ist „Time“ Ende Februar 2017 in der Bremer Stadthalle (ÖVB-Arena).

„Jeder von uns misst Zeit anders“, sagt der ausführende Produzent Jay Smith zu der Idee hinter der Show. „Es gibt auch eine emotionale Zeit.“ Das soll „Time“ nicht nur in der Eislaufkunst der 40 Mitwirkenden spiegeln. Die Zeit für große Gefühle will auch die Musik vermitteln, die eingängige Pop-, Rock-, Klassik- oder Jazzstandards wie „As Time goes by“ aus dem Film „Casablanca“ (mit Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart) neu interpretiert.

Auch die Kostüme sollen die Zuschauer bezaubern. Dafür will der Modedesigner Thomas Rath sorgen, der einem großen Publikum zum Beispiel als Juror aus Heidi Klums TV-Castingshow „Germany‘s Next Topmodel“ bekannt ist. „Bei ,Holiday’ mitzumachen, ist für mich ein Herzenswunsch gewesen“, sagt Rath. „Diese Show sprüht vor Energie, das steckt an.“ Die meistbesuchte Eisshow der Welt rufe bei ihm schöne Kindheitserinnerungen wach, erzählt der Designer. So habe er die Show schon als kleiner Junge mit seiner Großmutter besucht.

Auch die Kostüme sind wie die ganze Show erst im Werden. Rath plant die Kleider „für die Damen sehr feminin und sexy und nicht mit Tufftuff auf den Köpfen“. Der Designer ergänzt: „,Time‘ heißt Modernität.“ Rath will die Show mit seinen Kreationen zu einem „Feuerwerk unvergesslicher Momente“ machen. Er verspricht, „die Eiskunstläufer auf der spiegelglatten Bühne in fast magischem Glanz erstrahlen zu lassen“. Nun denn. Das klingt nach ganz großer Show. Und nach „atemberaubender Eleganz“.

Die „Holiday“-Macher jedenfalls feiern ihren Neueinkauf als „perfekten Partner“. Henrik-Jan Rinner, Chefplaner der Produktion, sagt: „Rath verbindet moderne Einflüsse mit viel Klasse, Star Appeal und großen Emotionen. Und das sei „ein perfektes Match in einer Show, die begeistert“. Und sonst? Die Eisshow kündigt „fulminante Eiskunstlaufeinlagen“ und „packende Stunts“ an. Eisläufer und Akrobaten sorgten für „höchstes sportliches Niveau“. Und: „Durch das brillante Licht- und Soundkonzept mit modernsten Effekten werden die schönsten Augenblicke in außergewöhnlicher Kulisse für immer eingefroren.“ „Holiday“ ist ja auch eine Eisshow.

„Time“ geht von November bis Februar auf Tournee durch 13 deutsche Städte. Die Premiere steht am 24. November im Grefrather Eissportpark auf dem Programm. Das Finale der „Time“-Tour findet in der ÖVB-Arena auf der Bürgerweide statt. Hier sind von Donnerstag, 23.  Februar, bis Sonntag, 26.  Februar 2017, insgesamt acht Shows geplant, darunter drei am Sonnabend. Tickets zu Preisen ab rund 30  Euro gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung. - je

Mehr zum Thema:

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Verden: Tanz macht Schule 

Verden: Tanz macht Schule 

Meistgelesene Artikel

Junger Bremer stellt Edelpralinen von Hand her

Junger Bremer stellt Edelpralinen von Hand her

Reaktionen auf geplanten Sparkassen-Umzug

Reaktionen auf geplanten Sparkassen-Umzug

Dreimal Bewährung, einmal Haft

Dreimal Bewährung, einmal Haft

Vermieter: „Wollte Eulenbruch nie loswerden“

Vermieter: „Wollte Eulenbruch nie loswerden“

Kommentare