Geschäftiges Treiben in der Pauliner Marsch / Wettkämpfe beginnen heute

Feinabstimmung in der Zeltstadt

Durch dieses Tor gehen ab heute die „Helden“ ans Werk und in die Pagodenzeltstadt der„Special Olympics“ in Bremen.

Bremen - Von Jörg EsserBREMEN · „Endlich geht’s los“, sagt Benedikt Heche. Und schreitet mit einer Gruppe von rund 20 jungen Leuten durch die Zeltstadt und über die Sportstätten in der Pauliner Marsch.

Heche ist so etwas wie der Pressechef der „Special Olympics National Games“, der nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung. Die 20 jungen Leuten sind Presse-Volunteers. Freiwillige Helfer. Sie kommen aus Hamburg und studieren an der Macromedia-Fachhochschule der Medien Sport- und Eventmanagement. Das Engagement bei den „Special Olympics“ ist Teil des Studiums – eines von zwei zur Auswahl stehenden Projekten. Einer der Professoren des Studiengangs ist Hans-Jürgen Schulke, der Organisationschef der Spiele in Bremen. Und da schließt sich der Kreis.

Die Pauliner Marsch ist ein Zentrum der „Special Olympics“. Dort, wo sich von heute, Dienstag, bis Freitag, 18. Juni, täglich ab 9 Uhr jede Menge Athleten tummeln, herrscht beim Rundgang des Presseteams allenfalls geschäftiges Treiben. Laster liefern Bänke an. Die Caterer bauen ihre Stände auf. Gabelstapler drehen ihre Runden¨: Feinabstimmung in der olympischen Zeltstadt. Im Sportgarten spielen andere Volunteers Floorball – ein Hockey-Spiel, in dem – wie beim Eishockey – auch hinter dem Tor weitergespielt wird. Floorball ist bei den Spielen eine Demonstrationssportart. Auch Beachvolleyball zählt dazu.

Um Medaillen geht es auf Platz 11, wo die Leichtathleten ihre Wettkämpfe austragen. Nebenan kicken die Fußballer auf Kunstrasen. Kleinfeld. Sieben gegen Sieben. Die Titelverteidiger kommen vom Martinshof aus Bremen. Fast 1 000 Fußballer sind gemeldet. Das macht, Ersatzleute eingeschlossen, nahezu 100 Teams. Heute will Ralf Minge zum Zugucken kommen. Minge ist Trainer der U-20-Nationalmannschaft.

4 550 Sportler nehmen an den „Special Games“ in Bremen in 20 Sportarten teil. Das ist ein Teilnehmerrekord. Helfer gibt es auch jede Menge – rund 2 300 Volunteers, die an ihren hellblauen T-Shirts mit entsprechender Aufschrift leicht auszumachen sind. Sie agieren als Betreuer, als Organisationshelfer, als Kampfrichter. Kurzum: Sie sind für die Spiele unverzichtbar.

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