„Musikschau der Nationen“ mit 600 Teilnehmern aus acht Nationen / Gelungener Abschied für Rolf Reimers

Farbenfrohe Versöhnung nach Noten

Dauergäste der „Musikschau“: die „US Army Band Europe“. Die in Heidelberg stationierten Musiker begeisterten am Donnerstagabend das Premierenpublikum des Bläserfestivals. ·
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Dauergäste der „Musikschau“: die „US Army Band Europe“. Die in Heidelberg stationierten Musiker begeisterten am Donnerstagabend das Premierenpublikum des Bläserfestivals. ·

Bremen - Von Viviane ReinekingZum großen Finale wird es richtig voll in der großen Halle. 600 Musiker aus acht Nationen spielen gemeinsam unter der Leitung von Major Martin Wehn „We are the World“ und „Mull of Kintyre“. Einmal mehr ein beeindruckender Abschluss der mittlerweile 48. Ausgabe der „Musikschau der Nationen“.

Drei Stunden lang feiern die Musiker in der ÖVB-Arena ein fröhliches Fest der Völkerverständigung. Auf Einladung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sind sie aus der ganzen Welt in die Hansestadt gekommen. Bekannte Formationen sind dabei, und auch Neulinge konnte Organisator und Volksbund-Geschäftsführer Rolf Reimers für das Blasmusikfestival gewinnen.

Einen flotten Beginn legt das Militärorchester Oberösterreich aus Linz auf den Hallenboden, zum Auszug durch die beleuchtete Rathaus-Kulisse erklingt der „Radetzky-Marsch“. Das „Fanfare Korps Nationale Reserve Koninklijke Landmacht“ schlägt besinnliche Töne an.

Kontrastreich inszenieren sich die amerikanischen Stammgäste der „Musikschau“ in ihren in edlem Blau gehaltenen Uniformen. Bereits zum 34. Mal ist die in Heidelberg stationierte „US Army Band Europe“ unter der musikalischen Leitung von Oberstleutnant Beth Steele zu Gast.

Zu den Klängen von Glenn Millers „In the Mood“ swingen zwei Soldaten-Pärchen übers Parkett, während die „Musique de L’Arme Blindée Vavalerie“ aus Lothringen einen Can Can spielen, zu dem sie sich in Anlehnung ans „Moulin Rouge“ als Mühle formieren. Zum sechsten Mal mit von der „Musikschau“-Partie ist die „Eulenstadt-Dudelsack-und-Trommel-Kapelle“, oder eleganter: „The Owl Town Pipe & Drum Band“, aus Peine mit ihren grün-blau-karierten Kilts. Statt Blasinstrumente haben die nächsten Gäste „pensionierte“ Polizei-Motorräder aus den Baujahren 1951 bis 1964 mitgebracht. Und so beeindruckt die Motorradsportgruppe der Berliner Polizei mit artistischen Leistungen.

Viel Beifall gibt es für die gelebte Völkerverständigung bei der Premiere der „Hong Kong Police Band“ und der „ROK Navy Band“ aus Südkorea sowie für das südafrikanische Jugendorchester „Izivunguvungu Music Project“ mit Jugendlichen aus einem Township bei Kapstadt, die für ein farbenfrohes, fröhliches Bild sorgen.

Eine kurzweilige Mischung und ein gelungener Abschied für Rolf Reimers, der nach 30 von ihm organisierten Blasmusikfestivals nun an seine Frau Isa Nolle, Tochter des kürzlich verstorbenen „Musikschau“-Gründers Siegfried Falke, übergibt.

Heute, am Sonnabend, um 14.30 und 19.30 Uhr und morgen, am Sonntag, um 14.30 Uhr gibt es weitere Vorstellungen der „Musikschau der Nationen“ in der ÖVB-Arena.

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