Galerie Mönch zeigt Meyer-Lausch und Müller

Farben, Figuren und Blöcke

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Der Bildhauer Hans Müller und die Malerin Eka Meyer-Lausch stellen gemeinsam in der Galerie Mönch aus. 

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Dunkle Kirschen“, „Aprikosen“, „Anemone Japonica“ – die so farbintensiven wie großformatigen Blüten und Früchte der Künstlerin Eka Meyer-Lausch sind, wie es so schön heißt, „dem Auge ein Fest“.

Ein Fest, das jetzt einmal wieder in Oberneuland zu erleben ist – gefeiert wird es in den Räumen der Galerie Mönch an der Oberneulander Landstraße 153.

Zusammen mit aktuellen Arbeiten von Eka Meyer-Lausch zeigen Christine und Jochen Mönch neue Skulpturen des Bildhauers Hans Müller. Beider Künstler arbeiten seit langer Zeit mit der Galerie Mönch zusammen. Die Ausstellung wird am Sonntag, 17. September, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr eröffnet. Beide Künstler kommen zur Vernissage. Der Bremer Künstler und Kunstwissenschaftler Dieter Begemann gibt eine Einführung. Die Ausstellung dauert dann bis zum 29. Oktober.

Ornamentale Blüten und üppige Früchte – Meyer-Lausch gewinnt ihren Motiven eine unverhoffte Dramatik ab. Die Künstlerin, Jahrgang 1945, ist in Bruchhausen-Vilsen aufgewachsen. Sie studierte an der Pädagogischen Hochschule in Bremen und arbeitete bis 1992 als Lehrerin in der Hansestadt. 

Die Bedingungen des Denkens

1987 begann sie, ihre Bilder auszustellen. Müller, 1952 in Donaueschingen geboren, studierte in Bremen. 1985 folgte dann ein Arbeitsaufenthalt in Japan – als Assistent von Professor Bernd Altenstein. Altenstein lehrte mehr als 35 Jahre an der Hochschule für Künste in der Hansestadt. Gemeinsam mit seinem Kollegen Waldemar Otto prägte er hier die zeitgenössische figürliche Bildhauerei („Bremer Bildhauerschule“). Dem Figürlichen hat Müller in Stein, Holz, Bronze und Eisen die Treue gehalten. Charakteristisch ist seine Art der Verbindung von Figur und Block.

„Watte im Kopf“ – das ist der Titel eines Vortrags in der Mensa des Ökumenischen Gymnasiums an der Oberneulander Landstraße 143a. Termin: Donnerstag, 14. September, 19.30 Uhr. Thema des Abends sind „die Bedingungen des Denkens“, wie es in einer Vorschau heißt. Referent ist Dr. Franz Sperlich, Experte für angewandte Neurowissenschaften, Autor und Arzt. Mit einem eigens entwickelten (Denk-)Konzept will Sperlich Menschen helfen, „aus dem alltäglichen Hamsterrad auszubrechen“. Ziel: „Wer zufrieden ist, lernt besser und lebt besser.“ Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.

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