160 Fahrer bei den 18. „Bremen Oldtimer Classics“/ Mittags-Ziel Wildeshausen

Von 1928 bis 1984

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Unter der Haube: Blick in den Motorraum eines Jaguar E-Type.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Oldtimern wird mit Sympathie begegnet, sie lösen keine Aggressionen aus“, weiß Dr. Rüdiger Hoffmann, der die PR-Arbeit für die „Bremen Oldtimer Classics“ macht. Zum nunmehr 18. Mal organisieren Olaf Mönch und André Weissmann(Oldtimer-Galerie, Überseestadt) die spektakuläre Ausfahrt. Der Termin in diesem Jahr: Sonnabend, 27. Juni.

„Das fing mal an als lustige Ausfahrt mit 30 Autos“, sagt Weissmann. Inzwischen gilt die Tour als Norddeutschlands größte Oldtimer-Ausfahrt – und als die mit der größten Markenvielfalt. 40 Marken sind dieses Mal dabei, so Weissmann. Vielfalt „bis an die Grenze zu Youngtimern“ gehöre zum Konzept der „Bremen Oldtimer Classics“.

Etwa 160 Autos sind dieses Mal dabei – die Bandbreite reicht vom Borgward bis zum Ferrari, vom britischen Klassiker bis zum US-Straßenkreuzer, vom kleinen Fiat 500 bis zum großen Adenauer-Mercedes. Die Baujahre reichen von 1928 (Bentley „Speed Six“) bis 1984 (ein Mercedes der Baureihe 107). Apropos Mercedes – die Marke mit dem Stern ist am Sonnabend mit etwa 30 Fahrzeugen verschiedener Epochen am stärksten vertreten.

Wenn Autos durch die Innenstadt fahren, löst das schon mal wütende Reaktionen aus. Aber eben das ist bei Oldtimern ja anders. Und so starten die „Bremen Oldtimer Classics“ einmal mehr im Herzen der Stadt. Mönch und Weissmann haben einmal mehr einen exakten Plan dafür ausgetüftelt. Ab 8 Uhr sammeln sich Teilnehmer (und Fahrzeuge, versteht sich) in der Langenstraße, in der Wachtstraße und auf dem Marktplatz. „Eine extreme logistische Herausforderung“, sagt Mönch. „160 Autos, die da zielgenau auflaufen.“ Ein 20-Mann-Team soll dafür sorgen, dass alle am richtigen Platz landen.

Auf dem Marktplatz wird eine 18 Meter lange Bühne mit Rampe und Lichtschranke aufgebaut. Hier starten die Teilnehmer ab 10 Uhr im 30-Sekunden-Takt zum ersten Zeitfahren. Zuvor wird der Motorsport-Moderator Jan Stecker Auto und Teilnehmer noch vorstellen. Erfahrungsgemäß sind dann schon 2500 bis 3000 Zuschauer dabei.

Für die Teilnehmer geht‘s dann über Hasbergen nach Berne und Wüsting, wo die ersten Fahrer etwa um 11.30 Uhr erwartet werden. Dann folgen Altmoorhausen, Hatten (etwa 11.50 Uhr) und Dötlingen. Mittags-Ziel ist die Privatschule Gut Spascher Sand in Wildeshausen. Hier sind die Oldtimer und ihre Fahrer etwa in der Zeit von 12 bis 14 Uhr. Um 14 Uhr fahren dann die ersten wieder los. Über die Innenstadt von Wildeshausen und Scholen führt die Route nach Sudweyhe (Ankunft: etwa um 15.45 Uhr).

Ab 16 Uhr folgt ein nichtöffentlicher Teil – die Fahrt über die Steilkurve auf der Versuchsstrecke von Mercedes in Bremen. Danach wird‘s wieder öffentlich, denn es geht in die Bremer Innenstadt zurück – zum beliebten Konvoi durch die Obernstraße (ab ungefähr 17 Uhr).

Mit einem Fest für die Teilnehmer enden die „Bremen Oldtimer Classics“ anschließend in der Oldtimer-Galerie in der Überseestadt.

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