Bremer Band auf der Loreley gefeiert

Ein besonderer Auftritt: „Ritterschlag“ für „Eyevory“

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Die Bremer Progressive-Rock-Band „Eyevory“ beim Festival auf der Loreley. 

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Das war der ganz große Rahmen – die Musiker selbst haben ihn als „Ritterschlag“ empfunden. Die Bremer Progressive-Rock-Band „Eyevory“ ist dieser Tage beim Festival „Night Of The Prog“ auf der Loreley aufgetreten. Damit habe sich ein lange gehegter Wunsch erfüllt, so die Musiker. Jahr für Jahr kommen etwa 5 000 Fans zu dem Festival. Die Bremer spielten im Vorprogramm von „Yes“.

Zur Band gehören Jana Frank (Gesang und Bass), Kaja Fischer (Gesang, Querflöte, Keyboards) und David Merz (Gitarren, Keyboards und Gesang). Als Schlagzeuger war auf der Loreley Jens Thaden aus Nordenham mit von der Partie. „Eyevory“ mischen Progressive Rock mit Folk- und Ethno-Elementen – sowie mit einer Portion Hardrock. Auf der Loreley spielten sie vor allem Songs aus ihrem aktuellen Album „Inphantasia“. Der Festivalauftritt kam ausgesprochen gut an: „Zum Schluss gab es Standing Ovations“, berichten die Musiker.

Zu einem Zusammentreffen kam es für die Bremer auf der Loreley mit der Mülheimer Band „Ashby“. Bei beiden Gruppen stehen Frontfrauen im Fokus – da liegt es nahe, auch mal gemeinsam auf Tour zu gehen. Und genau das ist geplant. Eine Tournee mit dem Titel „Female Voices of Progressive Rock“ führt „Eyevory“ und „Ashby“ 2018 durch zwölf Städte. Auch Bremen ist dabei – im Februar im Meisenfrei Blues-Club.

Zurück auf die Loreley. Für „Eyevory“-Gitarrist David Merz war es auch aus ganz persönlichen Gründen ein besonderer Auftritt auf der berühmten Bühne. Schließlich hat sein Vater Kim Merz dort vor 38 Jahren mit seiner Band „Wallenstein“ den Hit „Charline“ gesungen.

Modersohn-Becker und die Sammler

Noch bis zum 10. September zeigen die Museen Böttcherstraße die Ausstellung „Sammler der ersten Stunde: August von der Heydt entdeckt Paula Modersohn-Becker“. Wie der Mäzen und Kaffeekaufmann Ludwig Roselius spielt auch von der Heydt eine entscheidende Rolle in der Sammlungsgeschichte von Paula Modersohn-Becker. „Sie zählten zu den ersten Sammlern, die ihre Kunst in großem Umfang gekauft und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben“, so eine Museumssprecherin.

„Zwei Sammler entdecken Paula Modersohn-Becker“ – unter diesem Titel steht ein „Kunstfrühstück“ am Freitag, den 4. August. In der Zeit von 11.30 bis 13 Uhr geht es – im Zusammenhang mit der aktuellen Ausstellung – um Hintergründe zu den beiden Sammlern. Nach einem Rundgang mit Donata Holz kommen die Teilnehmer bei Kaffee und Gebäck zusammen – es ist ja schließlich ein „Kunstfrühstück“.

Die Teilnahme kostet zwölf Euro – inklusive Eintritt, Kaffee und Gebäck, so die Sprecherin. Anmeldung bis Mittwoch, 2. August, per E-Mail an info@museen-boettcherstrasse.de.

Wasserlebewesen im Walle-Center

Bis Ende Juli präsentiert die Bremer Künstlerin Delia Nordhaus ihre Werkreihe „Reliefe“ in der „Wallerie“ des Walle-Centers. Zu sehen sind Meeresbewohner. „Die Besonderheit der sorgfältig ausgearbeiteten Wasserlebewesen liegt in der Ausdrucksstärke und der Beschaffenheit der Oberflächenstruktur“, so Center-Managerin Jolanta Butenaite. „Die Werkreihe durchlief einen siebenjährigen Reifeprozess, bis sie zu der hier gezeigten Form fand.“

Butenaite: „Die dreidimensionalen Kunstwerke wirken lebendig und fossil zugleich. Einige der expressiven, meist großformatigen Werke sind in der Farbigkeit zurückhaltend, andere hingegen bunt und laut.“ Die Ausstellung hat noch eine weitere Besonderheit, die sie von den meisten anderen Kunstausstellungen deutlich unterscheidet – denn: „Der Betrachter darf diese Arbeiten ausdrücklich berühren, da die Werke auch für blinde Menschen konzipiert sind.“ Die „Wallerie“ im Walle-Center öffnet den Angaben zufolge montags und donnerstags in der Zeit von 10 bis 14 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 18 Uhr – und nach Terminvereinbarung.

www.walle-center.com

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