Nach Explosion in der Bremer Vahr

Staatsanwaltschaft: Spuren ins Rocker-Milieu sind „reine Spekulation“

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Das von der Explosion beschädigte Auto wurde von der Polizei abgeschleppt, um weitere Spuren zu sichern.

Bremen - Nach der Explosion eines Sprengsatzes an einem Auto in der Bremer Vahr wird viel über das Tatmotiv spekuliert. Die Staatsanwaltschaft will sich aber noch nicht zu dem Fall äußern.

Die Bild-Zeitung hatte berichtet, dass es zwischen dem Vorfall in der Wilseder-Berg-Straße und dem Rocker-Milieu eine Verbindung geben könnte. Auf Nachfrage der Kreiszeitung bei Frank Passade, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Bremen, wollte sich dieser jedoch nur kurz zu den Vermutungen äußern: „Alles Spekulation.“ Der Halter des Wagens und wer ihn zuletzt benutzt hat, sei der Polizei bekannt. Erst im Laufe des Mittwochnachmittags könnten substanzielle Informationen zu dem Fall folgen.

In der Nacht zu Dienstag meldeten Anwohner der Wilseder-Berg-Straße gegen 1.30 Uhr der Polizei eine laute Explosion. Die Einsatzkräfte trafen schnell ein und entdeckten einen beschädigten VW Passat. Laut Polizei wurde der Wagen durch einen Sprengsatz demoliert.

Der VW Passat wurde am frühen Dienstagnachmittag von der Polizei abgeschleppt, um weitere Untersuchungen vornehmen zu können. Der entstandene Sachschaden soll bei ungefähr 8.000 Euro liegen.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter Telefon 0421/362-3888 entgegen.

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