Europahafen: „Lokalrunde“ im „Golden City“

Lieder von Freddy und Freddie

+
Sie singen und spielen wieder – und wie! Von links gesehen: Nomena Struß als Ramon Locker, Frauke Wilhelm als Ramona Ariola und Kiez-Legende Egon Rammé als Egon Rammé. 

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Von Freddy zu Freddie – und zurück. Das ist das Motto in der temporären Hafenbar „Golden City“ am Kopf des Europahafens, wenn dort am Donnerstag, 31. August, um 20 Uhr wieder eine musikalische „Lokalrunde“ beginnt – mit Nomena Struß als Ramon Locker, Frauke Wilhelm als Ramona Ariola und Kiez-Legende Egon Rammé als Egon Rammé.

Zu hören gibt es dieses Mal Lieder von Freddy Quinn und Freddie Mercury. Ja, die lassen sich kombinieren. Im „Golden City“ jedenfalls. Nach dem Grundsatz „Singen ohne Noten“ heißt es bei der „Lokalrunde“ stets: das Publikum singt mit, und zwar möglichst laut. Man bildet einen „Chor für einen Abend“, wie es im „Golden City“, das in diesem Jahr am 2. September schließt, immer so schön heißt. Und weiter: „Komm vorbei und sing mit. Der Text wird an die Wand geworfen, die Melodien sind bekannt.“ Dabei ist dieses Mal auch das Duo „Disko-Emotion“ – der Schlagzeuger Bassam Alatassi und der Keyboarder Arman Ashkar. Eintritt: 15 Euro, ermäßigt zwölf Euro.

Und weil‘s so schön ist, folgt am Freitag, 1. September, um 20 Uhr gleich noch eine „Lokalrunde“ – dann nicht mit Liedern von Freddy und Freddie, sondern mit einem „Best of“ zurückliegender Runden.

„Bremenports“ im Übersee-Museum

Logistische Herausforderungen zu bewältigen, kann ja eine Kunst sein – wenigstens im übertragenen Sinne. Logistik trifft auf Kunst – das ist jetzt in einem etwas anderen Zusammenhang das Motto im Übersee-Museum. Dort wirft die Hafenmanagementgesellschaft „Bremenports“ am Donnerstag, 24. August, einen ungewöhnlichen Blick auf das Thema „Hafen“. Um 18 Uhr eröffnet sie die Ausstellung „Logistics Meets Art“.

Nach einer Begrüßung durch Häfensenator Martin Günthner (SPD) gehört die Bühne zunächst dem Bremer Künstler Wolfgang Hainke, der eine halbstündige „Lecture-Performance“ zeigt. Hainke lehrt an der Bremer Universität und arbeitet unter anderem in den Bereichen Druckgrafik, Performance, Mail Art und Multiples. An der „documenta 8“ (1987) in Kassel realisierte er mit Künstlerfreunden eine „Expanded Performance“ mit dem Titel „City Souvenir“.

Im Anschluss wird die Ausstellung mit Bildern der Malerin Lissi Jacobsen sozusagen hochoffiziell eröffnet. Sie beschäftigt sich mit dem Arbeitsalltag bei „Bremenports“. Ihre Bilder werden bis zum 6. September in zweiten Stock des Übersee-Museums zu sehen sein.

Schützenfest in Borgfeld

Ein Schützenfest in der Stadt? Ja, das gibt es. In Borgfeld ist es wieder soweit – wie immer Ende August. Und dieses Mal mit einem runden Jahrestag – seit nunmehr 60 Jahren nämlich gibt es die Borgfelder Schützengilde. Sie ist mit 320 Mitgliedern größte Schützenverein in Bremen, der Vorsitzende ist Ingo Buchenau.

Damenlorbeerkönigin Berta Mügge und Schützenkönig Wilfried Mügge. 

Mit dem Fest endet die Amtszeit von Damenlorbeerkönigin Berta Mügge und Schützenkönig Wilfried Mügge. Gefeiert wird von Freitag, 25. August, bis Montag, 28. August. Am Sonnabend, 26. August, steigt gegen 22.30 Uhr ein Musik-Feuerwerk in den Nachthimmel. Zum Festumzug am Sonntag, 27. August, erwarten die Schützen etwa 1 000 Teilnehmer in 32 Gruppen, die um 13.20  Uhr am Ratspiekerpark losmarschieren. Bereits um 10.30 Uhr beginnt am Sonntag ein Festgottesdienst im Festzelt.

Besonderheit zum 60. Gilde-Geburtstag: in Borgfeld wird nicht allein ein König, sondern auch ein Schützenkaiser ausgeschossen. „Es ist der dritte in der Geschichte der Gilde überhaupt“, so Sprecherin Gabi Piontkowski.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bayern wahren Chance auf Gruppensieg - 2:1 bei Anderlecht

Bayern wahren Chance auf Gruppensieg - 2:1 bei Anderlecht

Barca und Chelsea im Achtelfinale - Man United patzt

Barca und Chelsea im Achtelfinale - Man United patzt

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Meistgelesene Artikel

26,8 Millionen Euro für Gewerbeflächenentwicklung

26,8 Millionen Euro für Gewerbeflächenentwicklung

Speedfolk von „Fiddler’s Green“ vertreibt trübe Gedanken

Speedfolk von „Fiddler’s Green“ vertreibt trübe Gedanken

„Mein Kunst-Stück“ mit Naser Agha: „Von Aleppo nach Bremen“

„Mein Kunst-Stück“ mit Naser Agha: „Von Aleppo nach Bremen“

Mercedes-Benz-Werk Bremen produziert achtmillionstes Auto

Mercedes-Benz-Werk Bremen produziert achtmillionstes Auto

Kommentare