Brüssel fördert Ausbau mit 3,3 Millionen Euro

EU-Geld für Hafenbahn

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Meterdick sind die Sandberge, die auf der Hafenbaustelle am Imsumer Deich verteilt werden. Die ersten Gleise liegen bereits im Baufeld. Ende 2017/Anfang 2018 sollen auf den neuen Schienen die ersten Güterzüge rollen.

Bremerhaven - Das Land Bremen steckt rund 37,6 Millionen Euro in den Ausbau der Hafeneisenbahn in Bremerhaven. Und Brüssel ist mit im Spiel. Die EU gibt aus dem „Connecting Europe Facility“ (CEF) etwa 3,3 Millionen   Euro frei. Das hat die EU-Kommission jetzt mitgeteilt.

Bremen erweitert den Hafenbahnhof Imsumer Deich. Acht neue und vollelektrifizierte Gleise mit einer Nutzlänge von jeweils 750 Metern werden gebaut. Mit den zusätzlichen Gleiskapazitäten im Bremerhavener Überseehafen sollen die „Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und dessen Position als traditionell starker Eisenbahnhafen gesichert werden“, sagt Wirtschafts- und Häfensenator Martin Günthner (SPD). Und weiter: „Die neuen Gleise gewährleisten eine terminalnahe Abfertigung der ein- und ausfahrenden Container- und Autozüge.“

Das Ausbauprojekt ist 2015 gestartet worden. Für den Winter 2017/18 wird die Fertigstellung angepeilt. Eine Voraussetzung für die Realisierung war die Verlagerung einer im Planungsbereich ansässigen Einheit der US Army. Dieser Schritt wurde laut Wirtschaftsressort im Frühjahr abgeschlossen. Das ehemalige Gebäude des US-Senders AFN, das den neuen Gleisen im Weg stand, ist abgebrochen worden.

Der Schienenanteil des Bremerhaven Hafens liegt derzeit bei mehr als 46 Prozent im Containerverkehr und bei fast 80 Prozent im Automobilverkehr. Und er soll weiter ausgebaut werden. Angaben der Statistiker zufolge verkehrten von Januar bis Juni dieses Jahres auf den Anlagen der Hafeneisenbahn durchschnittlich rund 550 ein- und ausfahrende Güterzüge pro Woche. In Spitzenwochen transportierten im vergangenen Jahr bis zu 650 Züge pro Woche Waren zwischen Bremerhaven und seinen wichtigsten Hinterland-Regionen in Süddeutschland sowie in Süd- und Südosteuropa. Den Schwerpunkt bildeten weiteren Angaben zufolge mit 53 Prozent der Containerverkehr und mit 44 Prozent der Transport von Automobilen.

Die EU wiederum finanziert im Rahmen von CEF insgesamt 195 ausgewählte Verkehrsprojekte und bringt dafür ein Fördervolumen von 6,7 Milliarden Euro auf. In Deutschland werden aktuell 20 Maßnahmen mit einer Gesamtsumme von 189,2 Millionen Euro bezuschusst. 

je

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