Thierry Collet bringt Magie ins Institut Français

Etwas sehen, das gar nicht da ist

Der Zauberer Thierry Collet beherrscht die Kunst der Verblüffung. Heute tritt er in Bremen auf. - Foto: Baruch/Institut Français

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Um Magie geht es heute Abend im Institut Français an der Contrescarpe. Nicht um die Magie der französischen Sprache, sondern um buchstäblich verblüffende Theater- und Zauberkunststücke von und mit Thierry Collet.

Wie kommt es, dass wir alle in dieselbe Richtung schauen? Wie kommt es, dass wir immer von denselben Dingen träumen? Wie kommt es, dass man etwas sieht, das gar nicht da ist? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich der Künstler in seiner Zaubershow mit dem programmatischen Titel „Vrai/Faux“ (also: wahr/falsch).

Collet zieht alle Register. „Optische Täuschungen amüsieren und verwirren das Publikum und öffnen auf spielerische Weise die Tür zur kognitiven Psychologie“, heißt es in einer Vorschau des Institut Français. „Schnell bekommen die psychologischen Experimente und Zaubertricks einen irritierenden und beunruhigen Beigeschmack: Der Gedankenleser errät heimlich ausgewählte Worte, enthüllt Erinnerungen und persönliche Gedanken aus dem Publikum und sieht Entscheidungen der Zuschauer voraus.“

Das Gastspiel – geeignet für Besucher ab zwölf Jahren – ist ein Teil der Reihe „La Saison fait son cirque – Neuer Zikus aus Frankreich“, die wiederum auf eine gemeinsame Initiative des „Bureau du Théâtre et de la Danse“ und des Institut Français Deutschland zurückgeht. Collets Bremer Auftritt beginnt heute, Freitag, um 19 Uhr. Eintritt: sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Reservierung per E-Mail unter kultur.bremen@institutfrancais.de oder per Telefon unter der Rufnummer 0421/339 44 13.

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