Innenstadt

Es kommt wieder Leben in den Bremer „Jacobs-Tower“

Brunel ist neu im „Jacobs-Tower“ – hier ein Bild vom feierlichen Einzug. Von links gesehen: Heiner Lammers (Brunel), Jean Jaques de Chapeaurouge (Hanseatische Projektentwicklung), Melanie Landahl (Hanseatische Grundinvest), Sonia Kamps (Robert C. Spies) und Lina Rodenbeck (Brunel).
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Brunel ist neu im „Jacobs-Tower“ – hier ein Bild vom feierlichen Einzug. Von links gesehen: Heiner Lammers (Brunel), Jean Jaques de Chapeaurouge (Hanseatische Projektentwicklung), Melanie Landahl (Hanseatische Grundinvest), Sonia Kamps (Robert C. Spies) und Lina Rodenbeck (Brunel).

Bremen – An der Obernstraße in der Innenstadt steht das „Johann-Jacobs-Haus“, an der Langemarckstraße in der Neustadt – und zugleich in Sichtweite von Weser und City – der „Jacobs-Tower“. Mit etwa 100 Mitarbeitern ist dort nun der Ingenieurdienstleister Brunel eingezogen. Zuvor saß Brunel in der Airport-Stadt. Verantwortlich für die Büroflächenvermietung ist das Bremer Beratungsunternehmen Robert C. Spies.

Seit 1995 ist die Brunel GmbH mit einer Niederlassung und seiner Hauptverwaltung in Bremen zu finden. „Wir brauchten neuere, modernere Räumlichkeiten, wollten aber in Bremen bleiben. Dieser Umzug ist unser klares Bekenntnis zum Standort – und ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber unseren hiesigen Mitarbeitern“, erklärte Heiner Lammers, kaufmännischer Geschäftsführer bei Brunel.

Und weiter: „Von Bremen aus setzen wir mit der Hauptverwaltung jegliche administrative Aufgaben für alle 2 800 Mitarbeiter der Brunel GmbH um. Unsere Niederlassung betreut im Rahmen von Arbeitnehmerüberlassung sowie Dienst- und Werkverträgen 50 Unternehmen der Region, vornehmlich aus den Branchen IT, Schiffbau, regenerative Energien, Automotive, Life Science sowie Maschinen- und Anlagenbau.“

„Jacobs-Tower“ ursprünglich ein Röstturm

Den „Jacobs-Tower“ an der Weser hat die Hanseatische Projektentwicklung (HPE) seit Herbst 2019 für die Jacobs-Gruppe weiterentwickelt und saniert – vielfach „mit regionalen Handwerksbetrieben“, wie betont wird. Es ist ein Gebäude mit Geschichte. Anfang der 60er Jahre war es der Röstturm von Jacobs. Ältere Bremer erinnern sich noch daran, wie der unverkennbare Duft durch die Stadt zog. „Jacobs sendet wieder Rauchzeichen“, hieß es dann. Nach und nach ließ Jacobs den Röstturm in ein Verwaltungsgebäude umbauen.

Brunel hat eine Fläche von 5 100 Quadratmetern angemietet, so eine Spies-Sprecherin. Statt einer klassischen Aufteilung in Büros, Besprechungsräume und Kaffeeküche gibt es hier nun verschiedene offen gestaltete Flächen, die „sowohl zum ruhigen und individuellen Arbeiten als auch für Meetings und Brainstormings genutzt werden können“, wie es heißt. In die Neugestaltung des kernsanierten Gebäudes brachten Lammers und seine Mitarbeiter etliche Ideen ein.

„Brunel als Ingenieurdienstleister und Technologie-Träger passt aus unserer Sicht sehr gut in die zukünftige Struktur des Wirtschaftsstandortes Bremen“, so Jean Jaques de Chapeaurouge, Geschäftsführer der Hanseatischen Projektentwicklung. Nach Auskunft der Immobilienberater von Robert C. Spies sind im „Jacobs-Tower“ nun noch etwa 2 000 Quadratmeter Büroflächen zu vermieten.

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