„Eurovision“: Roman Lob kommt zu Besuch

Erst Bremen, dann Baku

Hier sitzt er – beim „Eurovision Song Contest“ aber vertritt Roman Lob Deutschland mit dem Lied „Standing Still“. Vorher schaut er noch in Bremen vorbei. ·

Bremen - Von Thomas Kuzaj · Musik: Roman Lob? Ja, der junge Mann, der Deutschland in vier Wochen, am 26.

Mai, beim „Grand Prix“ (Verzeihung: „Eurovision Song Contest“ natürlich) vertritt – in Baku, Aserbeidschan, das im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen international in der Kritik steht. Lobs Song „Standing Still“, geschrieben vom britischen Jazz-Pop-Star Jamie Cullum und den Hit-Songwritern Steve Robson und Wayne Hector, steht in den deutschen Top Ten. Sein Debütalbum „Changes“ ist soeben erschienen. Nun kommt der Sänger aus Rheinland-Pfalz nach Bremen. Morgen, Freitag, ist er zu Gast beim Hörfunksender „Bremen Vier“ im Faulenquartier.

Von 14 bis 16 Uhr spricht er dort, so die Ankündigung, mit der Moderatorin Christine Heuck über „seine Musik, das Leben als  Shooting-Star und den anstehenden Wettbewerb“. Lob – Markenzeichen: das auf die Brust tätowierte Mikrofon – werde nicht nur reden, sondern auch zwei seiner Songs live spielen, hieß es weiter.

Der Sänger, 22, gewann die von der ARD und Pro Sieben organisierte Casting-Show „Unser Star für Baku“. Schon früh hatte er Schlagzeug und Klavier gelernt. Sein Wunschziel: In Baku unter den ersten Zehn zu landen.

Nach Baku aber soll die Karriere natürlich nicht enden – im Gegenteil. Und so wird Roman Lob auch wieder nach Bremen kommen. Im Herbst nämlich, wenn er mit seinem Album „Changes“ auf Tournee ist. Am 8. November tritt er in der Neustadt auf („Modernes“).

Hanjo Kesting informiert die Bremer über Tacitus.

· Bildung: Vor ein paar Wochen begann in der Zentralbibliothek im früheren Polizeihaus (Am Wall 201) eine neue Reihe mit dem Titel „Erfahren, woher wir kommen – Grundschriften der europäischen Kultur“. Hanjo Kesting, der langjährige Leiter der Abteilung „Kulturelles Wort“ beim Norddeutschen Rundfunk, hat das Programm konzipiert und führt durch die Abende. Heute, Donnerstag, beginnt der zweite Termin der Reihe – um 19 Uhr im „Wall-Saal“ der Bibliothek.

Thema: die „Germania“, eine Schrift des römischen Politikers und Schriftstellers Tacitus über, man ahnt‘s, das Volk der Germanen – datiert auf das Jahr 98 unserer Zeitrechnung. „Die ‚Germania“ des Tacitus ist die einzige antike Einzelschrift, die man im heutigen Sinne ‚ethnographisch‘ nennen kann. Sie schildert die Sitten der Germanen, ihre Kriegsführung und Lebensform“, heißt es in einer Ankündigung. In der Zentralbibliothek liest der Berliner Schauspieler Frank Arnold Passagen aus dem Werk. Der Eintrittspreis beträgt acht Euro.

· Verkehr: Nach mehr als 15 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit gibt Jürgen Knott den Vorsitz der Bremer Landesverkehrswacht ab, um jetzt, so die Formulierung, „endgültig in den Ruhestand zu gehen“. Mit 72. „Die Verkehrsprävention hat mich quasi ein Leben lang begleitet“, sagte Knott. Der Diplom-Ingenieur war Niederlassungsleiter der Dekra.

Sein Nachfolger bei der Landesverkehrswacht ist Wolfgang Golasowski, lange Zeit Richter und jetzt Staatsrat beim Senator für Bau, Umwelt und Verkehr. Golasowski, der neben dem Auto- auch einen Lastwagen-Führerschein hat: „Beruflich und privat habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine fachlich und didaktisch gut gemachte Verkehrserziehung überaus wichtig ist und darüber entscheidet, wie besonnen und sicherheitsbewusst insbesondere junge Menschen am Straßenverkehr teilnehmen.“

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