365 Absolventen der „Class of 2016“ lassen ihre Hüte fliegen

„Erinnerung fürs Leben“

Feierlicher Abschluss des Studiums: Absolventen der Jacobs-Universität haben gestern ihre Graduation gefeiert. - Foto: Jacobs University Bremen

Bremen - Sie haben es tatsächlich wieder getan. Und es gab keine Verletzungen: 365 Absolventen aus 77 Ländern haben am Freitag zum Abschluss der „Class of 2016“ an der Jacobs-Universität ihre Hüte fliegen lassen.

Allen Ernstes hatte es im Vorfeld eine internationale Diskussionen darüber gegeben, das „hat toss“, also das Hütewerfen, wegen „Verletzungsgefahr“ ausfallen zu lassen. „Undenkbar“, hatten alle an der Jacobs-Uni entschieden. Augenzwinkernd freute sich Präsidentin Prof. Katja Windt bei der Graduation, dass es zu keinerlei Verletzungen gekommen sei.

Für die Studenten, ihre Familien aus aller Welt und natürlich ebenso für das ganzes Team sei dieser Moment „bewegend und inspirierend zugleich, eine Erinnerung fürs ganze Leben“, sagte Windt.

Unter den Ehrengästen waren Bürgermeister Carsten Sieling, der in einem Grußwort den Wert der Jacobs-Uni für Bremen betonte, Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt (beide SPD) und Gastredner Constantin Schreiber. Der gerade mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Autor Schreiber, Erfinder der Talkshow „Marhaba – Ankommen in Deutschland“, betonte, wie wichtig es sei, zwischen den Kulturen zu vermitteln, das Miteinander und die Neugier aufeinander zu aktivieren. Auf dem Campus der Jacobs-Uni werde das vorbildlich gelebt.

Eltern, Verwandte und Freunde aus aller Welt waren auf den Campus der internationalen Universität nach Bremen gereist, um die feierliche Absolventenfeier mitzuerleben. Die Graduation bildet zugleich den Abschluss des akademischen Jahres an der privaten Universität in Grohn. „Wir freuen uns sehr über die hervorragenden Abschlüsse der Studierenden. Ich bin mir sicher, dass sie ihren Weg ebenso erfolgreich fortsetzen und als ,global game changer' Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit finden“, sagte Windt über den Jahrgang 2016.

An der Privat-Uni im Bremer Norden studieren rund 1 200 junge Menschen aus über 100 Nationen. Das Studienangebot ist nach eigenen Angaben praxisorientiert, transdisziplinär und global ausgerichtet. - gn

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