Entdeckungstour: „Kunst-Werk im Viertel“

Offene Ateliers

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Jub Mönsters Bild auf dem Umschlag des Bands „Postmoderne in der deutschen Literatur“.

Von Thomas Kuzaj. Kunsthandwerk: Zehn Jahre „Kunst-Werk im Viertel“ – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Seit 2005 öffnen Künstler aus Oster- und Steintor einmal im Jahr für ein Wochenende ihre Ateliers. In diesem Jahr machen sie das am Sonnabend und Sonntag, 31. Oktober und 1. November – und zwar jeweils in der Zeit von 11 bis 18 Uhr; am 1. November in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr) im Viertel.

Kunsthandwerk: Zehn Jahre „Kunst-Werk im Viertel“ – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Seit 2005 öffnen Künstler aus Oster- und Steintor einmal im Jahr für ein Wochenende ihre Ateliers. In diesem Jahr machen sie das am Sonnabend und Sonntag, 31. Oktober und 1. November – und zwar jeweils in der Zeit von 11 bis 18 Uhr; am 1. November in Verbindung mit einem verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr) im Viertel.

„Gedanke dieser Veranstaltung ist, den Menschen in Bremen und ‚umzu‘ zu zeigen, wie viele kleine, kreative Betriebe es in den Seitenstraßen dieses Viertels gibt – und dass hier in den Hinterhöfen wunderbare und ausgezeichnete Arbeiten entstehen, die Anerkennung finden und in ganz Deutschland bekannt sind“, sagt die Glasgestalterin Renate Wilkens aus der Gleimstraße, die zum Organisationsteam gehört.

Vom Glas bis zur

Gartengestaltung

Bei der Premiere vor zehn Jahren öffneten 25 Werkstätten ihre Türen. Es kamen etwa 1500 Besucher. Im vergangenen Jahr waren 62 Ateliers und Werkstätten dabei – und 6000 Besucher. „Die Bekanntheit der kreativen Kleinbetriebe im Viertel ist gestiegen“, sagt Wilkens.

In diesem Jahr sind die Sparten Buch und Papier, Fotografie, Glas, Gartengestaltung, Grafik, Holz, Keramik, Malerei, Mode, Accessoires, Musikinstrumente, Schmuck und Skulptur bei „Kunst-Werk im Viertel“ vertreten. Zwei Info-Stände – einer am Ziegenmarkt im Steintor, der andere am Ulrichsplatz im Ostertor – und ein extra produzierter spezieller Stadtplan sorgen für Orientierung auf der Entdeckungstour. Farbige Routen auf den Bürgersteigen verbinden die Ateliers und Werkstätten. Diese wiederum werden noch durch rote Teppiche, Fahnen und Schilder zudem besonders gekennzeichnet, kündigt Wilkens an.

Neu dabei sind dieses Mal Friederike Willich (Acryl- und Ölgemälde sowie Aquarelle, Fedelhören 8), Katja Fritsche (Kostüm- und Bühnenbild, Schildstraße 21), Peer Rüdiger (Buchdruckwerkstatt „Letterpress“, Vor dem Steintor 34), Annika und Denis Paul („Keramik und digitales Handwerk“, Schweizer Straße 4b) sowie Irmela Dvoracek (Zeichnung und Klanginstallation, Sielwall 18).

Malerei: Ein Mann turnt etwas umständlich auf einer Leiter, wirft einen kräftigen Schatten, dazu die Aufforderung: „Spring!“ Gewissermaßen punktgenau zur Buchmesse freut sich der Bremer Künstler Jub Mönster über einen besonderen „Auftritt“. Eine seiner Arbeiten nämlich schmückt das Cover des Sammelbands „Postmoderne in der deutschen Literatur“ (Wallstein-Verlag, Preis: 24,90 Euro), den der Literaturkritiker und Autor Uwe Wittstock herausgegeben hat.

Mönster selbst wiederum hat gerade ein Auswärtsspiel. Er ist an einer Ausstellung beteiligt, die bis zum 19. November im Marburger Kunstverein zu sehen ist: „Lichtenberg Reloaded – Zur Rezeption einer Legende“. Ihr Thema ist der Aphoristiker, Mathematiker und Philosoph Georg Christoph Lichtenberg (1742 bis 1799).

Märchen in der

digitalisierten Welt

Literatur: „Märchen digital erzählen“ – das ist der Titel und eben auch das Thema eines Workshops, den die Stadtbibliothek Huchting für Kinder ab neun Jahren anbietet. Termin: Dienstag, 20. Oktober, 15.30 bis 17 Uhr. Sich eigene Cartoons zu Märchengeschichten auszudenken, wird ein Teil dieses Workshops sein. In Kleingruppen, so die Planung, werden kurze Videoclips rund um Märchen entwickelt und umgesetzt.

Wer interessiert ist, meldet sich unter der Telefonnummer 0421/361-9911 an. Die Veranstaltung ist kostenlos, sagt eine Bibliothekssprecherin. Die Stadtbibliothek Huchting liegt im zweiten Obergeschoss des Roland-Centers.

www.kunstwerkimviertel.de

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