Bremer Kinderklinik ist komplett

„Elki“: Der Umzug ist geschafft

Der neunjährige Mattis war der erste Patient, der ins „Elki“ einzog.
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Der neunjährige Mattis war der erste Patient, der ins „Elki“ einzog.

Bremen – Es ist Arbeitsplatz für 400 Menschen und gilt mit einer Grundfläche von 4 500 Quadratmetern als eines der größten Kinderkrankenhäuser bundesweit: das „Elki“. Der Neubau vereint die bisherigen Kinderkliniken Mitte und Links der Weser (LdW) am Klinik-Standort Bremen-Mitte. Ende Februar begann der Umzug, nun ist er geschafft, das Eltern-Kind-Zentrums Prof. Hess, kurz „Elki“, hat seinen Betrieb aufgenommen.

Die LdW-Kinderklinik, die alte Prof.-Hess-Kinderklinik, die Kinderchirurgie und die Kindernotaufnahme befinden sich nun gemeinsam unter einem Dach. „Die ersten Tage haben noch einmal verdeutlicht, wie sehr wir uns mit dem neuen Kinderkrankenhaus verbessern“, sagte Chefarzt Dr. Martin Claßen. Das gelte nicht nur für die Versorgung der jungen Patienten. Insbesondere hob er die enge Zusammenarbeit unter den Fachabteilungen hervor, die durch die kurzen Wege nun viel besser möglich sei. Das sei bereits in den ersten Tagen spürbar gewesen. Hinzu kämen die technischen Geräte wie zum Beispiel die neuen Endoskope und EEG-Geräte, die eine noch bessere Diagnostik möglich machten.

Der erste Patient, der ins „Elki“ einzog, war Mattis (9). Er kam auf die Kinderonkologie. Einer der ersten chirurgischen Patienten war Henri, sagte Timo Sczuplinski, Sprecher der Klinik-Gesellschaft Gesundheit Nord (Geno). Inzwischen werden alle pädiatrischen und kinderchirurgischen Patienten sowie alle Notfälle im „Elki“ versorgt. Die alten Bereiche sind leer. Den ersten Härtetest mit gleich 60 Fällen an einem Tag hat das Team der neuen zentralen Notaufnahme bestanden, so der Sprecher. Die ersten Operationen im „Elki“ sind geschafft. Der OP für Kinder und Jugendliche ist in den neuen Zentral-OP des Klinikums Mitte mit seinen 16 Sälen integriert. Dort gibt es einen eigenen Vor- und Nachbereitungsbereich für die jungen Patienten. Sczuplinski: „Das passiert komplett getrennt vom Erwachsenenbereich in geschützter Atmosphäre.“ In der vergangenen Woche hat auch die neue Intermediate-Care-Station ihren Betrieb aufgenommen. Die neue Station ist das Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstation. Chefarzt Claßen ist zufrieden und erleichtert, dass der Umzug gut geklappt hat. Und er spürt eine „richtige Aufbruchstimmung“ im Haus. Auch von Eltern der Patienten habe es bereits positive Rückmeldungen gegeben.

„Elki“ hat etwa 70 Millionen Euro gekostet und ist Teil der auf 350 Millionen Euro bezifferten Gesamtkosten für den Neubau des Klinikums Mitte. Zum 2019 eröffneten Neubau zählt auch das neue Kinderkrankenhaus.

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