Ekel-Alarm: 500 verwesende Mäuse in Wohnung

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Beim Betreten der Wohnung traf die Polizei auf zahlreiche lebende und tote Mäuse.

Bremerhaven - Ekel-Alarm in Bremerhaven: In einer völlig verdreckten und bestialisch stinkenden Wohnung haben Polizisten Scharen lebender und 500 tote, bereits verwesende Mäuse entdeckt.

Fensterbänke, Möbel, Käfige und der gesamte Fußboden waren mit einer bis zu fünf Zentimeter hohen Schicht aus Dreck und Kot überzogen. Der Mieter hat nach Polizeiangaben vom Sonntag wohl schon vor anderthalb Jahren die Haustür hinter sich zugezogen und ist verschwunden. Gegen ihn wird ermittelt. Besorgte Anwohner hätten die Polizei informiert.

Auf kleinen Flächen tummelten sich Dutzende der weiß-orangen Mäuse in zurückgelassenen Möbelstücken und Müll aller Art, als die Beamten die Räume in der 3. Etage betraten. Die Nachbarn der Wohnung in der Wohn- und Geschäftsstraße hätten bei der Alarmierung über verdorbenes Fleisch oder sogar eine Leiche gemutmaßt.

Warum der Gestank und die Abwesenheit des Mieters erst jetzt aufgefallen sind konnte ein Polizeisprecher nicht sagen. Die Menschen hätten sich wohl schon seit längerem ihre Gedanken gemacht. Ein Mitbewohner habe dann einen Blick durch ein Fenster riskiert und das Müllchaos gesehen. „Dort hat es ausgesehen wie in einer typischen Messie-Wohnung“, sagte der Sprecher.

Das Horden von Tieren Wohnungen verdrecken ist kein Einzelfall. Anders als jetzt in Bremerhaven leben aber meist die Mieter noch in dem Dreck und Gestank. 2008 lebte ein Vogelliebhaber in Berlin zwischen 500 Wellensittichen in einer 63 Quadratmeter großen Wohnung. Ihm wurde der Lärm seiner Lieblinge dann allerdings auch zu viel und er ließ einen Großteil von ihnen frei. Weinige Monate zuvor hatten Polizisten in Großefehn (Kreis Aurich) mehr als 200 Tiere und Kadaver aus einem verwahrlosten Haus geholt. Die Halterin klagte auf Rückgabe.

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