Traditionelles Kohl- und Pinkel-Essen

Carsten Spohr und Reinhard Zinkann Ehrengäste beim Eiswettfest 

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Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa, jüngst bei einem Auftritt in Berlin. Am 20. Januar spricht er beim Eiswettfest in Bremen.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr landet bei der Bremer Eiswette – als Ehrengast beim 189. Eiswettfest am Sonnabend, 20. Januar, im Congress Centrum auf der Bürgerweide.

Neben Spohr, Jahrgang 1966, erwarten die Eiswettgenossen Miele-Chef Reinhard Zinkann (58). Er ist der Urenkel des (gleichnamigen) Miele-Mitbegründers Reinhard Zinkann (1869 bis 1939).

Lufthansa-Chef Spohr kann unterdessen mit einer persönlichen Verbindung zu Bremen aufwarten. Nach seinem Studium in Karlsruhe besuchte er als junger Diplom-Wirtschaftsingenieur die Verkehrsfliegerschule der Lufthansa in Bremen. Das „Manager Magazin“ kürte den Eiswett-Ehrengast im vergangenen Jahr zum „Manager des Jahres“.

„Frau Weser“ ist die einzige weibliche Teilnehmerin

Das Eiswettfest ist nach der Eiswettprobe am Dreikönigstag der traditionelle zweite Teil der Eiswette. Das Kohl-und-Pinkel-Essen fällt stets auf den dritten Sonnabend im Januar. Knapp 800 Herren kommen dazu im Congress Centrum zusammen, wo die Anordnung der 50 runden (und natürlich schneeweiß eingedeckten) Tische auf dem Teppichboden an Eisschollen erinnert.

Zu den Teilnehmern gehören etwa 300 Eiswettgenossen, die jeweils einen Gast mitbringen dürfen. Hinzu kommen das Präsidium, die schon bei der Eiswettprobe präsentierten Novizen sowie die vom Präsidium geladenen Ehrengäste. Und – als einzige weibliche Ausnahme – „Frau Weser“. Sie ist mit dem Eiswettschneider beim Schwur der Novizen und bei der Ehrung der Jubilare dabei. Das Menü mit Reden, Musik und Kabarettprogramm dauert von 14.30 Uhr bis 22.30 Uhr; über die Einhaltung des Zeitplans wacht der Zeremonienmeister, und zwar streng. Punkt 18.59 etwa beginnt die „Raupipau“, die Rauch- und Pinkel-Pause.

Beim Stiftungsfest werden Spenden für die Seenotretter gesammelt, die ja ihren Sitz in Bremen haben. Im vergangenen Jahr sind es 450. 238,97 Euro gewesen – das war ein Rekord.

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