Erfolgreicher Empfang

Eiswettfest: Rekordspende für Seenotretter

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Bremen - Zum traditionellen Eiswettfest haben sich am Samstag in Bremen rund 800 Herren zusammen gefunden.

Bis zum späten Abend sollte die exklusive Runde im Congress Centrum hinter verschlossenen Türen an rund 50 weiß gedeckten Tischen nach minuziös geplanten Ablauf speisen, trinken und singen. „Same procedure as every year“, so der Secretarius der Eiswette, Jürgen Albrecht. Auch die Kleiderordnung war wie immer: Frack und Smoking.

Als Ehrengäste waren in diesem Jahr Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Reinhard Zinkann, geschäftsführender Gesellschafter von Miele vor Ort. Beim Eiswettfest werden Spenden für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gesammelt. 2017 kam rund 450.000 Euro zusammen. 2018 waren es sogar 467.760 Euro zusammen, wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten. Ein neuer Rekord.

Den Brauch der Eiswette gibt es in Bremen seit 1828. Sie klärt jeweils am Dreikönigstag (6. Januar) die Frage, ob die Weser zugefroren ist oder nicht. Das ist sie seit 1947 schon nicht mehr. Am dritten Samstag im Januar kommen die „Eiswett-Genossen“ und ihre Gäste dann zum traditionellen Eiswettfest zusammen, um den Wetteinsatz zu verspeisen.

dpa

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