Freizeitort in der Überseestadt

Einigung zur „Weichen Kante“

Bremen -  Die Stadt Bremen und die Initiative „Stadtbremische Häfen“ (ISH) haben jetzt eine Einigung über die weitere Entwicklung der „Weichen Kante“ in der Überseestadt erzielt. Das teilten die Beteiligten am Montagnachmittag mit.

Die ISH hatte im Juli gemeinsam mit dem Unternehmen J. Müller eine Anfechtungsklage gegen Bremens Planungen zur Umgestaltung des Uferbereiches am Wendebecken eingereicht. Hintergrund der Klage durch die ansässigen Unternehmen war die Befürchtung, Nutzer des Strandparks könnten sich durch Geruchs- und Staubentwicklungen – zum Beispiel durch die Getreideverkehrsanlage oder andere Industriebetriebe rund um den Holzhafen – gestört fühlen. 

Insbesondere gegen eine eventuelle Gastronomie klagten die Unternehmen. Die Beteiligten einigten sich jetzt außergerichtlich, die Klage wurde zurückgezogen. Bremen verpflichtet sich, im Uferbereich keine Gastronomie, auch nicht als „fliegende Bauten“, zuzulassen. Nun sei der Weg für einen Freizeitort frei, so das Wirtschaftsressort. Entstehen soll er bis Ende 2018 (wir berichteten). 

gn

Rubriklistenbild: © dpa

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