Produktionsstart des neuen E-Klasse-Coupés im Bremer Mercedes-Werk

Auf einer Linie laufen

Peter Theurer (zweiter von rechts), Leiter des Bremer Mercedes-Werks, begutachtet das neue E-Klasse Coupé gemeinsam mit Beschäftigten. - Foto: Mercedes Benz/Lindlahr

Bremen - Im Bremer Mercedes-Werk hat die Serienproduktion des neuen E-Klasse-Coupés begonnen. Das jüngste Mitglied der E-Klasse folgt auf die Limousine, das T-Modell und die Offroad-Variante der Reihe, die seit dem vergangenen Jahr im Werk Sindelfingen vom Band laufen. Außerdem wird eine Langversion der E-Klasse für den chinesischen Markt im Werk Peking gebaut.

Und das Coupé eben in Bremen. In Sebaldsbrück. Kunden können das Modell bereits bestellen, hieß es im Werk. Ab Frühjahr werde es ausgeliefert.

Das Coupé der E-Klasse läuft in Sebaldsbrück zusammen mit dem C-Klasse-Coupé und dem C-Klasse-Cabriolet „flexibel von einem Band“, wie es weiter hieß. „Die Mannschaft hat innerhalb kürzester Zeit einen weiteren Anlauf im laufenden Serienbetrieb gemeistert, während am Standort unter Vollauslastung produziert wird“, so die Formulierung des PR-Teams.

„Das neue E-Klasse-Coupé ist ein weiteres Topmodell, das unsere Produktpalette im Mercedes-Benz-Werk Bremen noch attraktiver und moderner macht“, erklärte Peter Theurer, der das Bremer Mercedes-Werk seit Oktober 2015 leitet, im gleichen Tonfall.

Und weiter sagte er: „Die Vielfalt an Modellen setzen wir in Bremen mit einer hochflexiblen Produktion und intelligenten Fertigungskonzepten um, indem wir beispielsweise unsere Coupés und Cabriolets auf einer Linie laufen lassen.“

Der Bremer Betriebsrats-Chef Michael Peters: „Für die Bremer Belegschaft ist es immer etwas ganz Besonderes, ein neues Fahrzeug auf die Straße zu bringen. Jeder Neuanlauf – und wir hatten in der Vergangenheit einige – zeigt, wie hochprofessionell und routiniert unsere Kollegen neue Herausforderungen meistern.“

In Sebaldsbrück werden gegenwärtig zehn Modelle – und damit die meisten Varianten innerhalb des Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars – produziert. Fahrzeuge „made in Bremen“ sollen, so die Ankündigung, bis Ende des Jahrzehnts die komplette Bandbreite an intelligenten Antrieben abdecken – vom klassischen Verbrennungsmotor über Plug-in-Hybride bis hin zu Brennstoffzellen- und Elektrofahrzeugen. Mit mehr als 12 500 Mitarbeitern ist das Bremer Mercedes-Werk größter privater Arbeitgeber in der Region. Viele der Beschäftigten leben im Umland.

Die kundenspezifische Fahrzeugfertigung wird in der Montage durch ein intelligentes Logistikkonzept unterstützt. Fahrerlose Transportsysteme liefern Warenkörbe mit den exakt auf das individuelle Fahrzeug abgestimmten Komponenten und Bauteilen ans Band, wo sie ohne Zwischenpuffer montiert werden. Aufgrund der hohen Varianz ist praktisch jedes Fahrzeug ein Unikat.

Als sogenanntes Lead-Werk für die C-Klasse lenkt Bremen die weltweite Produktion der volumenstärksten Baureihe von Mercedes-Benz in den Auslandswerken Tuscaloosa (USA), Peking (China) und East London (Südafrika). Auch die Produktion des GLC wird von Bremen als Hauptproduktionsstandort gesteuert. - kuz

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