„Bremer Frauen-Geschichten“ enden

Eine „Träne“ zum Abschied

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Kuratorin Karin Walter führt zur Finissage durch die Ausstellung „Bremer Frauen-Geschichten“. Die Schau des Focke-Museums endet am Sonntag, 21. August. 

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Jetzt geht sie tatsächlich schon zu Ende, die große Frauenausstellung des Focke-Museums an der Schwachhauser Heerstraße. Bremer Frauen und ihre Geschichten sowie Frauen in der Bremer Geschichte standen dort in den zurückliegenden Monaten im Fokus; zu der Ausstellung ist auch ein Lexikon („Frauen-Geschichte(n) – Biografien und Frauenorte aus Bremen und Bremerhaven“) erschienen.

Finissage mit Performance

Zum Ende der Ausstellung plant das Museum nun eine Finissage. Sie beginnt am Sonntag, 21. August, um 14 Uhr im Vortragssaal des Hauses mit einer „interaktiven Performance“: Die jüngst mit dem Kurt-Hübner-Preis ausgezeichnete Schauspielerin Nadine Geyersbach (Theater Bremen) zeigt dort zum Ausstellungs-Abschied ihre Performance „Träne“.

Um 15 Uhr leitet dann die Kuratorin Dr. Karin Walter einen Rundgang durch die Ausstellung „Bremer Frauen-Geschichten“. Sie erzählt dabei „Spannendes zu den ausgestellten Objekten, den zugehörigen Frauen und von der Arbeit an diesem Ausstellungsprojekt“, heißt es in einer Vorschau. Im Anschluss an die Kuratorenführung soll dann Nadine Geyersbach noch einmal auftreten.

„Das Ende der Ausstellung läutet keinesfalls das Ende der musealen Forschungsarbeit zu dem Thema ein“, sagt ein Museumssprecher. Viele Besucher hätten sich in der „Geschichtswerkstatt“ mit „eigenen Bremer Frauengeschichten“ an dem Projekt beteiligt. Jetzt gelte es, diese Beiträge wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Die Teilnahme an der Kuratorenführung kostet für Erwachsene elf Euro, ermäßigt zehn Euro und für Kinder vier Euro, hieß es weiter.

Der Begleitband zur Ausstellung, herausgegeben vom Verein „Bremer Frauenmuseum“, ist – wie berichtet – ein 500 Seiten umfassendes Standardwerk geworden, das eine Bremensien-Lücke geschlossen hat. Bis dahin gab es ein Bremer Frauenlexikon nämlich allein im Internet, nicht aber gedruckt.

Das Ergebnis jahrelanger Recherche- und Forschungsarbeit vereint insgesamt 308 Stichworte von 41 Autorinnen und sechs Autoren. Erschienen ist das Lexikon in der Edition Falkenberg. Es kostet 25 Euro.

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