Musikshow in der Stadthalle

Eine musikalische Weltreise: „Bremen Tattoo“ bietet 700 Teilnehmer auf

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700 Teilnehmer aus zehn Nationen werden bei der dritten Auflage von „Bremen Tattoo“ erwartet. Unter anderem 120 Trommler und Dudelsackspieler haben die Organisatoren für die Show engagiert.

Bremen – Sie kommen unter anderem aus Kasachstan, Brasilien, den Niederlanden und Polen – und haben vor allem eines im Sinn: rund 10 000 Besuchern ordentlich einzuheizen. Die dritte Auflage der Musikschau „Bremen Tattoo” stattet der Hansestadt am Sonnabend und Sonntag, 18. und 19. Januar, einen Besuch ab. Mit im Gepäck: rund 700 Musiker aus zehn Nationen.

13 verschiedene Musikgruppen haben die Veranstalter von der Gesellschaft „Musikparade” aus Oldenburg für die Show gewinnen können. Und das Programm könnte kaum breiter aufgestellt sein. Von Jazz bis Klassik, von Filmmusik bis Musicals und von Evergreens bis zu aktueller Pop- und Rockmusik – die Organisatoren versprechen einen bunten Abend. Und das nicht nur fürs Auge.

Abgerundet wird das Programm, das in abgewandelter Form zum dritten Mal in Bremen aufgeführt wird, durch Chor- und Folklore-Einlagen und exotische Blasmusik. Nachdem die musikalische Vorgängerveranstaltung „Musikschau der Nationen”, organisiert durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, 2017 zum 53. und letzten Mal aufgeführt wurde, übernahmen die Macher aus Oldenburg das Zepter.

Und geht es nach den Zahlen, machen sie dies durchaus mit Erfolg. 100 000 Besucher, so die Veranstalter, strömen jährlich zu den Shows. In Bremen werden zu insgesamt drei Auftritten etwa 10 000 Zuschauer erwartet. Im vergangenen Jahr kamen rund 8 600 Menschen in die Bremer Stadthalle (ÖVB-Arena).

Choreografien auf höchstem Niveau gehören in der Stadthalle dazu. Foto: MUSIKPARADE GMBH

Mit dabei in diesem Jahr: der „Original Marinechor Blaue Jungs” aus Bremerhaven, der nach eigenen Angaben neben Seemannsliedern und Shantys auch Evergreens, Volkslieder und Popsongs im Repertoire hat. Weiterer deutscher Vertreter: das Musikcorps Ufhausen aus Hessen. Doch „Bremen Tattoo” wäre nicht „Bremen Tattoo”, ginge es nicht international zu. Neben dem polnischen Polizeiorchester Warschau kommt auch die österreichische Trachtenmusikkapelle Oberwang in den hohen Norden, um hier ihr 160-jähriges Bestehen mit Fans aus nah und fern zu feiern. Apropos nah und fern: Nicht nur europäische Vertreter zeigen ihr Können, auch Bands aus China („State Wind Orchestra of Shijiazhuang”) und Brasilien gesellen sich dazu. Mittelmeerflair ins kühle Flachland transportiert „La Fanfara e Bersaglieri di San Donà die Piave” aus der Nähe von Venedig, aus Weißrussland nimmt das Repräsentationsorchester der Streitkräfte der Republik Belarus den weiten Weg nach Deutschland auf sich. Komplettiert wird das Line Up durch das Präsidentenorchester der Republik Kasachstan und die Teilnehmer des „Massed Pipes and Drums & International Scottish Highland Dance Team”.

Soweit das Musikalische. Doch „Bremen Tattoo”, dessen Name sich aus dem Niederländischen von „tap toe“, zu deutsch: „Zapfhahn zu“ beziehungsweise „Zapfenstreich“ ableitet und somit nichts mit Körperbemalungen zu tun hat, präsentiert auch was fürs Auge. Teilnehmer in traditionellen Gewändern, aufwendige Choreografien mit zum Teil mehr als 80 Bläsern, Trommlern und Dudelsack-Spielern sind bei der knapp dreistündigen Show keine Seltenheit, heißt es.

. „Bremen Tattoo“ gastiert am Sonnabend, 18. Januar, um 15 und 20 Uhr sowie Sonntag, 19. Januar, um 15 Uhr in der Bremer Stadthalle (ÖVB-Arena). Tickets gibt es etwa von 20 bis 60 Euro in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.  ko

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