13-geschossiges Bürogebäude entsteht

Eine markante Spitze für Bremens Überseestadt

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Zukunftsmusik: Das 13-geschossige Bürogebäude „Bömers Spitze“ soll ein „ein weiteres architektonisches Wahrzeichen“ in der Überseestadt setzen.

Bremen - Von Jörg Esser. Weiter geht‘s mit der Bebauung der Überseestadt. Am Eingang zum neuen Stadtteil ziehen die Projektentwickler von Justus Grosse ein 13-geschossiges Bürogebäude hoch. In den Bau von „Bömers Spitze“ investiert Grosse rund 35 Millionen Euro. Die Gründungs- und Verbauarbeiten haben jetzt begonnen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2019 geplant.

„Bömers Spitze“ entsteht gegenüber dem ebenfalls neuen Bürogebäude „Eins“ (Investor: Siedentopf), unweit des freiwerdenden Kellogg’s-Geländes am Kopf des Kaffeequartiers. Der markante Neubau mit mehr als 11 500 Quadratmetern Bürofläche und einem separaten Parkhaus mit 250 Stellplätzen komplettiere den Komplex um das vor zwei Jahren fertiggestellte und sanierte denkmalgeschützte „Weinkontor“ und die bereits fertiggestellten oder in Bau befindlichen Projekte „Parkkontor I bis III“, sagt eine Grosse-Sprecherin. Das Investitionsvolumen für das Gesamtareal beziffert sie auf 65 Millionen Euro.

Der Entwurf für „Bömers Spitze“ stammt vom Bremer Büro Hilmes Lamprecht Architekten und soll in exponierter Lage „ein weiteres architektonisches Wahrzeichen im dynamischten Stadtteils Bremens“ setzen. Werbewirksam heißt es in der Pressemitteilung: „Die zukünftigen Nutzer erwartet darüberhinaus durch die großen bodentiefen Fensterfronten ein phantastischer Blick auf die Silhouette Bremens und der angrenzenden Weser.“ Die beiden Justus-Grosse-Gesellschafter Joachim Linnemann und Clemens Paul bezeichnen den Baustart für „Bömers Spitze“ als „weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Überseestadt.

Bauschild und Bauzaun zieren das Areal am Eingang zur Überseestadt: Der Baustart für „Bömers Spitze“ ist erfolgt.

Justus Grosse hat neben Bürogebäuden derzeit mehr als 500 Miet- und Eigentumswohnungen in Bau. Seit 2005 hat das Bremer Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben fast 400 Millionen Euro in die Überseestadt gesteckt. Zu den Projekte zählen der 20-geschossige „Landmark-Tower“ sowie das 13-geschossige Hafenhochhaus.

Die Überseestadt bleibt ein Impulsgeber für die Bremer Wirtschaft. Und sie wächst. Auch im Inneren. So ist mit dem Abriss eines alten Tores am Schuppen 3 das Startsignal für die Entwicklung des „Europaquartiers“ gegeben worden. Wo heute noch ein Lagerhauskomplex steht, soll bis 2021 ein urbanes Viertel mit 520  Wohnungen (davon 165 öffentlich geförderte Mietwohnungen), Gewerbe, Gastronomie, Raum für Kreative sowie einer Kindertagesstätte mit 100 Plätzen entstehen. Das Investitionsvolumen wird auf 175 Millionen Euro beziffert.

Der Baubeginn für die ersten Wohnungen auf dem Areal ist für Herbst 2018 geplant. Jens Lütjen, geschäftsführender Gesellschafter des Bremer Immobilienunternehmens Robert C. Spies, bezeichnet den „Schuppen 3“ als „urbanen Stadtentwicklungsbaustein, der maßgeblich die zukünftige Entwicklung der gesamten Überseestadt prägen wird“. Lütjen ist so etwas wie der Strippenzieher und einer der Initiatoren des Projekts. Er hat vor zwei Jahren die Bremer Wirtschaftsförderer und die Asset-Firmengruppe als Investor zusammengebracht. Und sein Unternehmen soll sich später um die Vermittlung von Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen kümmern. Für den öffentlichen Wohnungsbau ist die kommunale Gewoba ins Projekt involviert.

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