Weihnachtskonzert mit Sarah Connor und Tony Henry verzaubert das Publikum in der Glocke

„Eine Gänsehaut nach der anderen“

Pop-Diva Sarah Connor verzauberte am Montagabend in der Glocke das Publikum.

Bremen - Von Nina Seegers · Es kam Weihnachtsstimmung und Gänsehautgefühl auf, als am Montagabend der internationale Chor der Europa-Chor-Akademie, Sarah Connor und der britische Star-Tenor Tony Henry Weihnachtslieder sangen. Das Konzert stand unter dem Motto „Pop meets Classic“. Pop traf Klassik. Und das Ergebnis rührte die Herzen der Zuschauer.

Der Große Saal der Glocke war ausverkauft. Nachdem das Licht gedimmt und endlich Ruhe eingekehrt war, machte der Europa-Chor unter der Leitung von Joshard Daus den Anfang. Die ausgebildeten Sänger aus 20 Nationen sorgten durch den homogenen und jugendlich frischen Klang ihrer Stimmen sogleich für eine ganz besondere besinnliche Atmosphäre. Als dann aber Sarah Connor in einem schlichten, aber eleganten schwarzen Zweiteiler die Bühne betrat und mit ihrer Soul-Stimme „Have yourself a merry little Christmas“ ins Mikrofon hauchte, jubelten die Leute und einige Mädels kreischten laut: „Sarah!“

Die Pop-Diva aus Delmenhorst war sichtlich gerührt, grüßte ab und zu ins Publikum und gab zu: „Ich bin heute wirklich ein bisschen aufgeregt. Ich habe schon lange kein Konzert mehr in Bremen gegeben, das hier ist wirklich etwas Besonderes.“

Weiterer Stargast war der britische Tenor Tony Henry. Britische Zeitungen feierten ihn als „Opernsensation“ und die „britische Antwort auf Pavarotti“. Der Opernsänger kam mit seiner lässigen und charmanten Art äußerst sympathisch rüber, doch leider wollte das gemeinsame Singen mit dem Chor nicht immer so recht klappen. Wie sich bald herausstellte, hatte Henry kaum die Gelegenheit gehabt, mit dem Chor und Sarah Connor vorab gemeinsam zu proben, da er aufgrund gestrichener Flüge und verspäteter Zugverbindungen von Schottland nach Bremen ganze drei Tage gebraucht hatte und erst am Montag in Bremen ankam.

Die geplanten Duette mit Sarah Connor mussten aus diesem Grund leider ganz ausfallen. „Ich fand es sehr schade, dass Tony Henry und Sarah Connor nicht zusammen singen konnten. Das hätte sich bestimmt bombastisch angehört, wenn die beiden mit ihren kräftigen Stimmen und dem Chor im Hintergrund im Duett gesungen hätten“, sagte Susanne (39) aus Bremen nach dem Konzert. Fügte aber gleich hinzu: „Aber ansonsten war das echt absolute Spitzenklasse. Ich hatte wirklich eine Gänsehaut nach der anderen.“

All diejenigen, die am Montagabend in der Glocke nicht dabei sein konnten: Bremen Vier sendet am Heiligabend ab 18 Uhr die Konzert-Highlights.

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