„Erfolgsgeschichte“ geht weiter

Gewerbepark Hansalinie wächst und wächst - dank guter Nachfrage

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Der Gewerbepark Hansalinie boomt. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist hoch. Und ein Ende des Wachstums ist noch nicht in Sicht. Das Luftbild stammt aus dem Sommer 2017.

Bremen - Mehr als 80 Unternehmen mit rund 3 600 Mitarbeitern haben derzeit ihren Sitz im Gewerbepark Hansalinie. Aktuell laufen die Erschließungsarbeiten für die zweite Baustufe, die nächste wird bereits geplant, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. „Das ist eine echte Erfolgsgeschichte“, sagt Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD).

Bremen habe sich in den vergangenen Jahren zu einem Kompetenzzentrum der Automotive-Industrie entwickelt – mit einer „besonderen Kombination aus Produktion, Logistik, Umschlag sowie Forschung und Entwicklung“, sagt Günthner. Speziell Unternehmen aus dieser Branche haben sich an der Hansalinie angesiedelt: Automobilzulieferer, Logistiker, Handwerksbetriebe Dienstleistungsunternehmen und Fachgroßhändler. Ende dieses Jahres soll die aktuelle Erschließung der Erweiterungsflächen (zweite Baustufe) fertig sein. „Die Arbeiten sind weit vorangeschritten und wir sind dem Zeitplan deutlich voraus. Teilbereiche des Areals sind bereits für den öffentlichen Verkehr zugänglich“, sagt Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB). Die ersten Unternehmen haben sich angesiedelt: die Wagon Automotive Bremen, ein Hersteller von Karosseriemodulen aus Stahl und Leichtbauwerkstoffen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge, und die Adient Interiors Ltd & Co. KG, ein global führender Anbieter von Automobilsitzen.

Die neuen Flächen in der zweiten Erweiterungsstufe (insgesamt 57,4 Hektar) sind weitgehend vermarktet oder reserviert: Verkauft sind 29  Hektar, reserviert 16 Hektar und 12,5 Hektar sind noch frei. „Bremen ist für die Zukunft hervorragend aufgestellt“, sagt der Senator. Die rot-grüne Landesregierung hat im vergangenen Jahr die Mittel für die Erschließung der dritten Baustufe der Erweiterung bewilligt.

Bislang wurden im Gewerbepark 95 Hektar erschlossen. „Der Bedarf nach großflächigen Gewerbegrundstücken ist jedoch unvermindert hoch“, sagt Heyer. Perspektivisch sollen an der Hansalinie rund 277 Hektar Nettogewerbefläche erschlossen werden. Die von den Unternehmen zugesagten Investitionen seit Vermarktungsbeginn im Jahr 1998 betragen rund 328 Millionen Euro. 

je

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