4 000 Teilnehmer beim 20. Symposium Intensivmedizin und Intensivpflege auf der Bürgerweide

„Eine Bremer Erfolgsgeschichte“

140 Aussteller zeigen sich beim Intensivmedizin-Symposium in den Messehallen 4 und 4.1 sowie im Congress Centrum. Der Kongress dauert bis morgen, Freitag.

BREMEN (kuz) · Bremen muss ja an vielem sparen, nicht aber an Lob. Und so lobte Gesundheits-Staatsrat Hermann Schulte-Sasse: „Aus einer Idee, die engagierte Mediziner vor 20 Jahren hatten, entwickelte sich der älteste und größte verbandsunabhängige Kongress im deutschsprachigen Raum – eine echte Bremer Erfolgsgeschichte.“

Etwa 4 000 Intensivmediziner, Pfleger, Verwaltungsmitarbeiter und Industrievertreter kommen seit gestern im Congress Centrum und in den Messehallen auf der Bürgerweide zusammen. Das nunmehr 20. Symposium Intensivmedizin und Intensivpflege dauert noch bis morgen, Freitag. Schulte-Sasse: „Die interdisziplinäre Fort- und Weiterbildung in medizinischen Fachberufen hat einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund halte ich ein Forum, welches sich dem anspruchsvollen Arbeitsprozess in der Intensivmedizin verschrieben hat, für sehr wichtig.“

Seit dem Jahr 2002 organisiert die Messe Bremen das Symposium gemeinsam mit dem „Wissenschaftlichen Verein zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin“; seit 2006 ist auch die HCCM Consulting dabei. „Der Erfolg zeigt sich in der Entwicklung der Teilnehmerzahlen“, so Messe-Chef Hans Peter Schneider. 1993 habe es 750, im Jahr 2006 schon 3 800 Beteiligte gegeben. Schneider: „Wir haben einen festen Platz als Standort für medizinische Fachveranstaltungen erworben, der sich auch in den eigenständigen Veranstaltungen Bremer Pflegekongress – in Kombination mit dem Deutscher Wundkongress – und dem Deutschen Forum für Notfall- und Rettungsmedizin ‚Akut‘ zeigt.“

Zum Intensivmedizin-Symposium gehört auch eine Ausstellung. Fachübergreifendes Denken ist von Beginn an ein Schwerpunkt. „Die gemeinsame integrierte Fort- und Weiterbildung ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg“, so Professor Klaus Hankeln. Er ist mit Professor Werner Kuckelt für die wissenschaftliche Leitung des Kongresses verantwortlich. „Intensivmedizinische Fortbildung allein würde ohne die Fortbildung der Intensivpflege nicht erfolgreich sein und umgekehrt. Erfolg oder Misserfolg hängen von der Fähigkeit aller beteiligten Personen ab, mit hoher Kompetenz und starker Motivation im Team zu arbeiten, zu lernen und zu entscheiden.“

WWW.intensivmed.de

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