Intensivstation am Klinikum Bremen-Ost eingeweiht

Ein neues medizinisches Level

Mit Maske: Martin Reitzig (Stationspflegeleitung, v.l.), Tanja Grote (stellvertretende Stationsleitung), Hubertus Rawert (Chefarzt) und Judith Borsch weihen die neue Intensivstation am Klinikum Ost ein.
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Mit Maske: Martin Reitzig (Stationspflegeleitung, v.l.), Tanja Grote (stellvertretende Stationsleitung), Hubertus Rawert (Chefarzt) und Judith Borsch weihen die neue Intensivstation am Klinikum Ost ein.

Bremen – Der direkte Weg für die Rettungswagen führt über eine Rampe ein Stockwerk nach oben. Dort gibt es direkte Anbindungen an alle Bereiche, die für die Notfallversorgung im Klinikum Bremen-Ost wichtig sind. Doch nicht nur räumlich liegt die Intensivstation jetzt eine Ebene höher als bislang. „Von den technischen und medizinischen Möglichkeiten hat die Station ein neues Level erreicht“, sagt ein Sprecher der Klinikholding Gesundheit Nord (Geno). Ein Jahr nach dem Richtfest ist sie am Freitag offiziell eingeweiht worden. Seit dem Bau der drei Bettenhäuser in den 70er Jahren war die Intensivstation bisher noch nicht grundlegend saniert worden.

Erste Sanierung seit den 70er Jahren

„Die neue Intensivstation ist ein ganz wichtiger Baustein bei der Modernisierung unseres Klinikums“, sagte Krankenhausdirektorin Judith Borsch. In eineinhalb Jahren Bauzeit sei auf 2 000 Quadratmetern ein hochmoderner Bereich mit direkter Liegendanfahrt entstanden. In neun Einzel- und acht Doppelzimmern können künftig 25 Intensivpatienten behandelt werden. Die neue Intensivstation befindet sich in einem Anbau direkt am Hauptgebäude des Klinikums – und ist somit auch auf einer Höhe mit dem neuen Aufnahmezentrum samt Notaufnahme. „Damit schaffen wir einen funktionalen Verbund mit Vorbildcharakter“, sagte Hubertus Rawert, Chefarzt der Intensivmedizin am Klinikum Bremen-Ost. In den Räumen der alten Intensivstation wird nach dem Umzug eine Weaningstation mit weiteren zehn Betten entstehen. Dabei handelt es sich um eine Spezialstation für Intensivpatienten, die von der Beatmung entwöhnt werden.

Weaningstation mit zehn Betten

Der Bau der Intensivstation ist Teil der Modernisierungsarbeiten am Klinikum Ost, die mit etwa 32 Millionen Euro veranschlagt sind. Die Kosten für den Bau der neuen Intensivstation liegen bei rund sieben Millionen Euro. Mit der Erweiterung der Neurologischen Frührehabilitation, dem Umbau von Haus 3 für die Versorgung von Psychiatrie-Patienten und dem Bau einer onkologischen Tagesklinik sind in den vergangenen Monaten und Jahren bereits viele Teilprojekte des großen Modernisierungsprozesses erfolgreich umgesetzt worden. „Die Eröffnung der neuen Intensivstation ist für uns ein Meilenstein – und sie dürfte auch zusätzliche Anziehungskraft auf Fachkräfte aus Medizin und Pflege entfalten“, sagt Borsch.

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