Vater und Sohn Baillie im Sendesaal

Ein echtes Familienkonzert

Vater und Sohn: Alexander Baillie (l.) und Max Baillie treten gemeinsam im Sendesaal auf. - Foto: Sendesaal

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Ja, hier darf mit Fug und Recht von einem Familienkonzert gesprochen werden. Vater und Sohn auf einer Bühne! Der Bremer Cellist Alexander Baillie tritt gemeinsam mit seinem Sohn Max Baillie (Violine) im schönen Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auf – am Sonntag, 19. Februar, um 18 Uhr. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Kodaly und Martinu. Eintritt: 25 Euro, ermäßigt 15 Euro.

Vater Alexander Baillie, Jahrgang 1956, ist seit 1994 Professor für Violoncello an der Hochschule für Künste in Bremen. Er begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Cellospiel und mit 16 Jahren ein Studium – zunächst in London am Royal College of Music, später mit einem Auslandsstipendium bei André Navarra in Wien.

„Alexander Baillie verfügt über ein phänomenal weitreichendes Repertoire“, sagt eine Sprecherin des Sendesaals. „Zu seinen diversen Uraufführungen gehören unter anderem Werke wie ,Sieben Liebeslieder‘ von Hans Werner Henze und die kanadische Premiere von Pendereckis zweitem Cellokonzert. Außerdem gibt es unzählige CD-Einspielungen des Künstlers.“

Sohn Max Baillie ist „gleichermaßen zu Hause auf Violine und Viola“, wie es in einer Vorschau heißt. Und weiter: „Er ist in einem weiten musikalischem Spektrum tätig. Als Absolvent der Yehudi-Menuhin-Schule und der Universität der Künste Berlin ist Max Baillie einer der vielseitigsten Instrumentalisten seiner Generation und konzertiert regelmäßig auf den Bühnen von Carnegie Hall bis Glastonbury, von Mali bis Moskau.“

Liebermanns Blick auf Bewegung

Noch bis zum 26. Februar ist die Ausstellung „Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport“ in der Kunsthalle zu sehen. Im Rahmen des Begleitprogramms spricht Dr. Lena Schrage von der Kunsthalle am Dienstag, 7. Februar, schräg gegenüber – im „Wall-Saal“ der Zentralbibliothek. Titel und Thema ihres Vortrags, der um 17 Uhr beginnt: „Max Liebermann: Sport als Lifestyle“. Der Eintritt ist frei, so ein Sprecher.

Die Kunsthistorikerin spricht über Liebermanns Blick auf Bewegung und Sport. „Sie veranschaulicht die Geschichte des Sports in Deutschland um 1900 und erläutert Liebermanns Darstellungen der modernen Sportarten Reiten, Tennis und Polo in diesem Kontext. Abschließend wird ein Blick auf die jüngere Künstlergeneration geworfen, die in den 20er Jahren andere Sportarten wie das Boxen entdeckte“, heißt es in der Bibliothek.

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